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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)

illnlll! 
15 Aus 
r Serie d 
sind ohne Beschreibung und (jewicht 
und stimmen auch zahlenmäßig nicht 
überein. Hier wird es sich um ganz 
andere Schüsseln oder 'l'ellet handeln. 
Die 54 Schalen bilden rnit den beiden 
zugehörigen Kannen und Becken 
eine Einheit sowohl hinsichtlich der 
Äleistermarken, der Erhaltung, dcr 
lintstehungszeit, des Dekors, und 
sind mit diesen in den Salzburger 
lnventarcn gesichert. 
Zur Frage der heute meist fehlenden 
Wfuppen: Die großen runden Becken 
in Florenz tragen im Zentrum, wo 
die runde Wappenplntte aufge- 
schraubt war, heute eine ungravicrte 
glatte Silberplatte (Abb. 17 und 19). 
Diese ist sichtlich aus späterer Zeit, 
ohne Altersspurcn, in andersfarbiger, 
wohl galvanische: Vcrguldung. Der 
Zustand anderer heute noch vorhan- 
dener Wblf-Dietrich-Vilappen, die 
gewaltsam beschädigt sind, 
zeigt, daß die in dcn lnventarcn viele 
fach zitierten Wappen in späterer 
Zeit entfernt oder, wo dies nicht mögr 
meist 
lich war, verstümmelt wurden. l 
Wappen des Glaskruges (Abb. 8) 
nicht entfernbar, aber bis zur I 
kenntlichkeit beschädigt, das VUapi 
auf der (juldilasche ist schwer 
schädigt, während auf diesem Sti 
das Salzburger XVappen unvetst 
blieb. Auf einer der ("roldschalen 
das Wappen XVtxlf Dietrichs sichti 
später durch das seines Nachfulg 
Marcus Sitticus ersetzt wortlen (A 
bildung 6): schon unter diesem 
gann anscheinend die Entfernung 
Wappens des Gestürzten. Die w 
meist erst nach der Lieferung in S: 
burg weich aufgelütcten klein 
Famailwappcn waren auch leicht 
entfernen. Schon im Inventar 1 
1772 sind bei den 54 Kredetizscha 
die Wappen, die 1612 noch angegel 
wurden, nicht mehr erwähnt. Lei. 
lich das ovale Becken, welches 
Delphinkanne gehört und heute lei 
verschwunden ist, trug noch bis 
u enigen Jahrzehnten das Wap] 
Wolf Dit-iriehs.
	        

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