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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 62 und 63)

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tern Marianne und iwiaximilizine 
und seinem ältesten Sohn Rudolf 
ein. Es folgen, zu beiden Seiten 
der Türe an der Westwand, sein 
Vater Johann Peter (iraf (ioöss 
und sein Schwiegervater, Chrie 
stoph Wilhelm (iraf Thürheim. 
Die zweite große (iruppe, an der 
Nordseite, zeigt Anton Oswalds 
Gemahlin Marianne mit den 'l"r":ch- 
tem Franziska und Alirvsia und 
dem jüngeren Sohn (Iarl-Anton. 
lm schmalen Streifen zwischen 
Türe und Ostwand ist die Mutter 
Mariannes, Franziska geb. (irätin 
Kuefstein wiedergegeben. 
Wir sind Zeugen eines von den 
Kindern ausgeführten Konzerts, 
dem die Erwachsenen lauschen. 
Anton Oswalds Rechte weist mit 
der für die Epoche typischen 
zeremoniösen Geste aufdic lauten- 
spielende Maximiliane, hinter den 
beiden steht singend Marianne. 
Diese drei Figuren bilden eine 
geschlossene, pyramidal kompo- 
nierte Gruppe. In einem durch 
einen Ausblick ins Freie markier- 
ten Abstand sitzt der Cello spiee 
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lende Rudolf, ihm gegenüber, an 
der Nordwand, lehnt sein jüngerer 
Bruder, eine Geige unter dem 
linken Arm, den Bogen in der 
Rechten. Den Nlittelpunkt dieser 
Wand bildet die Jüngste, die 
sechsjährige Aloysia, die sich im 
Tanzschritt Mutter nähert. 
Diese sitzt neben dem Spinett, 
auf dem Franziska die Geschwister 
begleitet. Sie steht vor dem ln- 
strument, mit dem Rücken gegen 
den Maler, der Bildniitte zuge- 
wendet, ähnlich wie links der 
kleine (Iarl, so daß die beiden die 
Koitiposition klar abschließen und 
die Aufmerksamkeit auf die zen- 
tralen lliguren der Mutter und 
vor allem kleinen Tänzerin 
lenken. Auch ist auf dieser Seite 
die Säulenlialle geschlossen und 
verliert sich hinter der hellen 
Gestalt i-Xlsiysizts im Dunkel. Das 
von links oben einfallende Licht 
hebt die vier scheints zwanglos 
ihrer 
der 
und doch sehr durchdacht ver- 
teilten Figuren hervor und gleitet 
dann über den oberen Teil der 
Säulenarchitcktur zum Vorhang 

	        

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