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Volltext: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 67)

r gleichen Zeit entwarf ein Wiener, Johann 
ard Fischer von Erlach, den Plan für die 
rstliche Kapelle im Dom und lieferte das 
ll für den Hochaltar des Domes. Auf der Dome 
:rrichtete Johann Blasius Peintner aus Kärnten, 
lofarchitekt des Bischofs und der Jesuiten, 
aisenhaus, das sogenannte Orphanotrophaeuixi 
71715) und die Kirche der Barmherzigen 
r. Der Tiroler Christoph Tausch, General- 
Itor der Jesuitenbauten, Mitarbeiter von Andrea 
in Wien und Universalkünstler in einer Person, 
den Jahren 1722 bis 1731 mit der Ausgestaltung 
inenraumes der Jesuiten-(Universitäts-)Kirche 
iftigt. Seit 1728 arbeitete er an dem Monumental- 
de des Jesuitenstiftes (heute Universität), dessen 
irf wahrscheinlich von Domenico Martinelli 
ucca stammt. Johann Lucas von Hildebrandt 
die Entwürfe für die Paläste von Schreyvogel 
on Spaetgen. Seine Kunst, wie auch die des 
Kilian Dientzenhofer (die Kirche in Legnickic 
1 Wahlstatt) oder des Ungarn Michael Klein 
tekt von Nysa :NClSSC), wie auch die des 
1 Frantz, eines Schweden aus Reval, war mit 
u nur lose verbunden. 
ielen prächtigen Neu- und Umbauten alter 
:ekturen verursachten einen großen Bedarf an 
n, Bildhauern und Dekorateuren, denn in der 
kzeit standen die Skulptur und die Malerei 
egend im Dienste der Architektur. Ihr Mit- 
ler ergab erst das barocke (Sesamtkunstwerk. 
iberall, gab es auch in Breslau zur Barock- 
ele mehr oder weniger bekannte Maler. Unter 
nimmt der aus Königsberg gebürtige Michael 
ann (gest.1706) die vornehmste Stelle ein. 
r ungemein fruchtbar und schuf in der zweiten 
des 17. Jahrhunderts zahllose Gemälde für 
Äirchen in Breslau und in anderen Städten 
iens. Sein Stiefsohn Johann Christoph Liszka, 
nige Jahre in Rom studierte, stand ihm nicht 
Carlo Carlone, der das Obere Belvedere in 
mit Fresken schmückte, malte auch die Fresken 
Äurfürstenkapelle im Breslauer Dom. An der 
schen Ausstattung des Jesuitenstiftes nahmen 
anderem Johann Handke von Olmütz in 
rn und Felix Anton Schefrler aus München teil. 
n Venedig ausgebildete Salzburger Michael 
iayr malte die Decke der Universitätskirche 
ieferte einige Bilder für das HatzfeldePalais. 
rs waren auch zwei italienisierende Niederländer 
Christian Philipp van Pentum und Johann 
de Backer, der aus Antwerpen stammte. Von 
rimischen Künstlern zeichneten sich der bischöf- 
Maler Andrzej Kowalski und der begabte 
tmaleriJan Jerzy Tomszanski aus. Alle diese 
ler haben in verhältnismäßig kurzer Zeit die 
aistische Freskenmalerei innerhalb Schlesiens 
aer Blüte gebracht. 
1och als der Maler bedurfte man der Bildhauer 
lastiker, ihre Zahl ist daher auch in Breslau 
groß. Sie umfassen sowohl untergeordnete 
verkskräfte als auch hervorragende 'I'alente. o 
leiten einzeln oder innerhalb eines Werkstättem 
res. Dies vor allem im Zusammenhang mit 
roßen Unternehmungen. 
reslaucr Skulptur aus diesen fünfzig Jahren 
iuptsächlich für die Ausstattung der Kirchen 
mtl). Sie umfaßt daher vorwiegend Altäre, 
lekorationen, Grahdenkmäler, Xlfölbungen, 
ln Plafnnds und der vleichcn. Im einzelnen 
' b a Ferdinand amnmnlnii umknn". Suprapurlc HUB! du hmgullgilllr zur Kllrliilrsllxcllcn Kapelle 
s in der Hauptsache Altarliguren, dekorative _ _, v im Dom m lirJSlall, (a. 172: 
. . „ . 1- Ferdinand hlaxlmihan Hrokoll. Allegorie liCÄ Hmunclx. lkluldrcliuf aus llßl" äuptapurlc um der Srhcintur 
anitzereien fur die Orgeln und anderes. Auch m der Kurfnrstlicheil Kapelle U11 Dom m llftililü, (a. 1722 
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