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Volltext: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 67)

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hat und dessen Schwerpunkt. auf langen. spitzzugehenden Armen. ein fast schwebender, wieder durchbrochen: 
muskelartiger Körper ist. der etwas faszinierend Varwörtsstrebendes besitzt. 
Wie schon eingangs erwähnt. greift Walento vielfach auf einfache Naturerscheinungen zurück. nicht bewußt. sondev 
intuitiv sammeln sich ihm diese einmal erfaßten Umrisse. Körperlichkeiten. zu neuen und überraschenden Zusammen 
klüngen. die durch ihre verschiedene Herkunft von dem Betrachter des Ganzen kaum noch ldEfttlÜZlEFt werden könne 
und die wahrscheinlich im Augenblick der Schöpfung durch den Künstler von diesem nicht bewuBt nach ihrer AI 
stammung betrachtet und erkannt werden. Ist es doch nicht er. der sich diese und jene Rundung. diesen und jenen Lappe 
ausdenkt. sondern sie entwickeln sich in ihm eben zu diesem Ausdruckswillen. Nicht er will es. nein. es will. Seine. di 
Künstlers Arbeit besteht darin. diesem Werk Gestalt zu geben. und seine verstandesmößige Arbeit beschränkt sich dabi 
vor allem auf die technisch-mechanischen Probleme. die sich bei diesen Sichtbarmachungen ergeben. Dabei ist sel 
viel an Überlegung. Erfahrung und Wissen. vor allem aber an Übung erforderlich, um dem Körper jene Ausdrucksforn 
aber auch Ausdruckskraft zu geben. die ihm innewohnt. 
Es handelt sich hier schließlich um einen Vorgang. wie er bei jedem echten Künstler, zu allen Zeiten. der gleiche wa 
Denn immer war das Werk. schon bevor der Meister zu Hammer und Meißel griff. in ihm vorhanden. Nur. doß 4 
bis jetzt den Weg seiner Geburt über das Hirn ging. das sofort die vorhandenen Schemas ins Kalkül zog und darr 
die ursprüngliche Empfindung mitgestaltete. Anders hier! 
Der Künstler weiß. daß er etwas machen will, er wäre aber in Verlegenheit. sollte er sagen. was: das. wovon er ertü 
ist! 
Und dieses geht nun sofort über die Hände in die neue Schöpfung ein.
	        

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