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Volltext: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 69)

Die ersten Schritte Franz Sigrists (1727, Alt Breis- 
ach - 1803, Wien) auf der künstlerischen Lauf- 
bahn kennzeichnet eine sprengende Fülle des licht- 
und farbig formauflösenden Radikalismus, in dem 
er mit dem Kompositions- und Formwillen seiner 
Zeitgenossen und einigermaßen sogar auch seines 
Lehrers 7 des ngefährlichen" Paul Trogerl), in 
einen innerlichen Dialog geriet Z). Aber der Künstler 
- wie schon trefflich gesagt wurde 3) -- war keine 
„primär schöpferische Erscheinung", bei dem die 
jugendliche „Überhitzunif seines revoltierenrlen 
Debuts nicht lange anhalten lmnnte, dem der Atem 
bald ausgegangen ist und der zuletzt auf einer aus- 
geglichenen Ebene gelandet war, in der er die 
künstlerische Spannung mehr vnrtäuschte als wirk- 
lich ausübte. 
Zu diesem leider zu baldigen Klugwertlen des Dun 
Quijotc hat g wie es scheint i vorzüglich Sigrists 
Zusammenarbeit mit den Reproduktionsgraphikern 
in der mitteleuropäischen Radierermctropule Augs- 
burg beigetragen. Sigrists Neigung zur Graphik, 
zur Übertragung der Farbe und hauptsächlich Licht- 

	        

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