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Full text: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 70)

Kirchc a: 
f, Wie 
RUDOLF BACHLEITNER 
Ual Wim 
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Die Kirche am 110f, 
zlu: neue Diägomzzmuxeum 
Nur von Dir, der Du vurbeigelßxl, 
hängt e: ab, n'a: irb Jcirz roll: 
Grabxlälle oder Xrlmlzvkammer! 
(Pan! Valärj) 
Die systematische und fachliche Denkmalpflege - ein bleibendes 
Verdienst der romantischen Kunstbegeisterung - wurde in Wien 
schon vom Kardinal-Fürsterzbischof Oilmmr von Raurrljer (1853-1875) 
auch für den kirchlichen Bereich als notwendig erkannt und richtig 
eingeschätzt. 
Weshalb er, von der Wichtigkeit eines Diözesanmuseums grundsätzlich 
überzeugt, auch fest entschlossen war, ein solches zu gründen, um, 
wie er sagte, alte kirchliche Kunstgegenstände zu erhalten. Er selbst 
begann bereits mit dem Ankauf von Schaustücken und ließ eine um- 
fangreiche Bildergalerie anlegen. Seine Unternehmungen waren erfüllt 
vom romantischen Zeitgeist. 
Weil den religiösen Romantjkerkteisen Raffael als endgültiges Schön- 
heitsideal vurschwebte, an dessen Kunst der Geschmack sich bilden 
sollte, und weil man daher den ästhetischen Sinn der raHaelischen Kunst- 
formen verbreiten wollte, ließ der Kardinal im Bewußtsein eines 
echten Mäzenas fünf von den religiösen Hauptwerken Raffaels in 

	        
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