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Volltext: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 70)

t WAGNER: PUFFER ZWISCHEN ZWEI ZEITEN 
lsstellung im Historischen Museum der Stadt Wien 
rdienstvolle Ausstellung im Historischen Museum setzt sich nach den Worten 
Eestalters Otto Antonio Graf die Aufgabe, darzustellen, „wer Wagner war, 
loch. was er sein wollte, was er hatte sein können". 
ieht in Wagner den Revolutionär. den Schöpfer "aufregender Gebäude". 
ln aber auch sehr richtig an die Nahtstelle zweier Zeiten, „an der aus der 
tischen Architektur (des Neolithikums) die neue dynamische unserer Zeit 
ging". 
larakteristika seines Gesamtschaffens erkennt er „Flexibilität, Mobilität. 
eit. Kontinuität und Dynamik". In der Leidenschaftlichkeit seines Einsatzes 
agner hat er aber das Traditionalistische. Überholte, Konventionelle, ja 
Pathetische und Hohle im Werke Wagners übersehen. 
zr ist e darüber kann kein Zweifel bestehen - in mehrfacher Hinsicht 
igone des Barocks. Das gilt für seine Stüdteplanungen, tür die Einzelbauten 
r die Ornamenlik. Das Luft- und Kulturzentrum des XXII. Bezirkes ist seiner 
zch sicherlich etwas Modernes, aber der Schachbrettraster der Straßenzüge. 
inotone Reihung von Baublocks. der große Kanal als monumentale Mittel- 
die französisch (a lo Schönbrunn) zugeschnittenen Baumalleen, die Kuppel- 
als Zielpunkt - das alles sind Gedanken, die die Barackzeit konzipiert und 
iert hat (Mannheim, Düsseldorf. Nymphenburg). Wagners unglücklicher 
zum Monumentalen geht ebenfalls auf barockes Denken zurück. und in 
Sinn ist auch die panoramische Situierung von Bauanlagen (Steinhofkirche) 
stehen. Ein weiteres barockes ldeenelement ist die Kuppel: die Reminiszenzen 
Peter in Rom sind bei der Schnittzeichnung zum Berliner Dom (1891) unver- 
:lr, sein Projekt für die Kapuzinerkirche (1898) ist von Borromini (S. Agnese 
iza Navona) angeregt. Noch stärker ist das Barocke bei den Profanbauten; 
twurfslösung für die Akademie der bildenden Künste (1898) orientiert sich 
ajekten Fischers v. Erlach und die Idee der Cour d'honneur barocker 
tanz ist aus seinem Oeuvre überhaupt nicht wegzudenken. Die Pathetik 
Niken, Genien, Reiterstandbilder und Pylanen weist ebenfalls in die gleiche 
lg. 
lVagner ist natürlich weit mehr als ein Epigone des Barocks. Vergessen wlr 
slaß Wagner, 1841 geboren, ein genauer Zeitgenosse der großen Impressio- 
len Maler Frankreichs ist (Monet 1840. Cezanne 1839, Renoir 1844). Tat- 
h gibt es in seinem Werk eine ganze Reihe von impressionistischen T "gen; 
)ekoration mit all ihrer Glanzvergoldung ist auf Brechung und Reflektierung, 
ltlösung und Zerstreuung des Lichtes hinorientiert. Im Dienste malerischer 
Jng schlägt er immer wieder transparente Kuppeln vor; Glas spielt in seinem 
in eine überragende Rolle, wobei das Entscheidende wiederum das Reflek- 
l-Transparerlte ist. Auch der Dekor des „Majalika-Hauses" (1898) ist trotz 
Jugendstilgebundenheit flächenzersetzencl und verflimmernd. antistatisch. 
orent - mit einem Wort: impressionistisch eingesetzt. Typisch für die Zeit- 
in ist nur. daß Wagner zu seinem architektonischen Impressionismus erst 
als der Impressionismus als weltgeschichtliche Stufe in aller Welt schon 
unden ist. 
reitbar ist Wagners Bemühen, neue Baumaterialien und Bautechniken in 
chitektur einzuführen. Die Spannung Fassade-konstruktives Gerüst beginnt 
ii ihm zu lösen. Doch auch hier gibt es tragische Brüche; wir möchten sie 
zrüberbiegen des Konstruktiven ins Ornamentale sehen. Gewiß können 
Stadtbahnornamente aus Gußeisen nur in diesem und keinem anderen 
al ausgeführt werden, aber die Tragik liegt gerade hier im Willen zum 
nent. zur Repräsentation. die die Konstruktion überlagert, zu einem imperial 
erten Denken. das dem Thema einfach nicht angemessen ist. Überhaupt 
ldtbahn, die ja das (weil ausgeführte) Hauptwerk Wagners schlechthin ist; 
.r 7 sicherlich nicht aus Schuld Wagners, sondern auf Grund der hinter 
genden strategischen Gesamtkonzeption - vom Standpunkt der Bewältigung 
ildlischen Massenverkehrs bereits zum Zeitpunkt ihrer Planung veraltet 
m geringem Aktuali tswerl - man braucht nur an die absolut unzweck- 
e, weil primär eben nicht dem Verkehr dienende Linienführung zu denken, 
an die Tatsache, daß sie im Gegensatz zu den gleichzeitigen Pariser und 
ner Konzeptionen nicht für elektrischen. sondern immer noch für Dampf- 
2 gedacht war und schließlich und endlich überhaupt zum Substrat der 
lungen eines Architekten gemacht wurde; In Paris, London und New York 
nan längst begriffen, daß eine innerstädtische Schnellverbindung der zweiten 
hrsebene als rein zweckbedingtes, bescheiden dienendes Unterfangen nur 
ößter Zurückhaltung zum Thema der Bemühungen eines Künstlers gemacht 
n kann (vgl. z. B. die Stadtbahnpavillons am Karlsplatz mit der Gare du 
Dolitain, Place Bastille. Paris). Aus diesem Grund haben sich die U- und 
lbahnen des Westens (vor allem die Pariser Metro) ihre zeitlose Gültigkeit 
rauchbarkeit bewahrt, während die Lösungen der Wiener Stadtbahn als 
,um in die Geschichte der Architektur eingehen werden. 
lUCh was Wagners Büro- und Kaufhausarchitektur anbelangt: man ver- 
e doch nur sein Kaufhaus Neumann (1894) oder das aus dem gleichen Jahr 
iende Ankerhaus mit den gleichzeitigen Arbeiten von Sullivan 8( Adler (etwa 
ainwright Building in St. Louis. 1890191) oder William Le B. Jenney (Chicago. 
aus Sears, Roebuck St Co, 1889190). um zu erkennen. daß auch hier die 
tung Wagners nicht im Neukonzipieren, sondern im raschen Erkennen 
neuen, nicht mehr aus Europa stammenden Möglichkeit liegt. 
ers revolutionäre Bedeutung ist von rein innerösterreichischer Art, er war 
mservativer unter noch Konservativeren, ein Gestriger unter Vorgestrigen. 
gentliche Frage müßte lauten: Konnte man im Österreich seiner Zeit mo- 
s und fortschrittlicher sein als er? Wagner war wie hypnotisiert vorn Ballast 
großen Vergangenheit, die erst Adolf Loos abzuschütteln vermachte: Loos 
r große Neuerer, Wagner sein Wegbereiter. Köller 
  
  
ZUR KRISE DER KRITIK 
Manfred vogei hat in der zeilung .,Dle 
Wochenpresse" zwei sehr merkwürdige Eier 
gelegt -- eines in Nr. 24 vom 15. Juni dieses 
Jahres, das andere in der Folgenummer. 
ks handelt sich um Kritiken (wenn dieses 
Wort hier überhaupt noch angewendet 
werden darf) über die Fendi-Ausslellung im 
Oberen Belvedere und dieTrager-Ausslellung 
inStittAlienburg.WasunsandenAuslassungen 
Vogels so erschüttert, ist nicht die menr oder 
minder negative Stellungnahme zu den 
belrotienen Künstlern, sondern das völlige. 
restlose Unwissen um die Aufgaben und 
Zielsetzungen einer wissenschaftlich ernstzu- 
nehmenden Kunstausstellung überhaupt. 
Vogel hat an der Fendi-Ausstellung vor allem 
keine Freude mit dem Katalog 7 er be- 
zeichnet ihn als „übertrieben gründlich" 
und kommt zum Schluß, schuld daran 
lrüge möglicherweise die Tatsache. ddn die 
rendi-Dissertallon von Dr. Hubert Adolph 
ungedruckt geblieben SEI... Unseres kr- 
acntens nach lSl der Katalog der Ausstellung 
geraae ob seiner Gruhdllchketl ein Idealfall 
wissenschaftlicher Akribie; Aufgabe eines 
Kataloges muß es doch sein, den Stand des 
Wissens uber einen Kunstler und uber jedes 
der gezeigten Werke in knapper, gedrangler. 
übersichtlicher Form aufzuzeigen. Sinn einer 
Ausstellung ISI ja nicht nur die vorluhrung 
einer menr oder minder großen Anzahl 
hübscher lsildchen zum Ergatzen des Be- 
scnauers, SIE lsl vielmehr ein moglichsl 
ODJBKIIVEF Akt des Erfassens einer Gesamt- 
personlichkelteben nicht nurin ihren Werken, 
sondern auch in den Dokumenten, die sich 
auf sie beziehen. Einer wissenschaftlich 
gestalteten Ausstellung kommt es keinesfalls 
aarauf an, Propaganda tiir den Dargestellten 
zu machen; echte Kunstgeschichte ist in 
ihrer Art auch so etwas wie eine Revolution 
ln Permanenz: nimmt sich ein Museum daher 
eines bestimmten Künstlers an. wird es be- 
müht sein, sein Werk in sämtlichen Aspekten 
darzustellen w in denen, die uns Heutigen 
noch anne Schwierigkeiten zugdngllch sind, 
wie auch ln den anderen. durch den Wandel 
der Zelten und den Fortgang der Entwicklung 
entruckten Komponenten, die das Gesamt- 
werk ausmachen. Nur so kann zu einer 
Revision der Werturteile beigetragen werden. 
Wissenschaftliche Kataloge verlieren z- 
weit über die zeitlichen Ziele einer Ausstellung 
hinaus yhlemdli ihre Bedeutung. sie leisten 
bei oer Alltagsarbeit des Kunsthtstortkers 
unschalzbare Dienste als Nachschlagwerke. 
Dem interessierten Besucher aber werden sie 
stets einen klaren Autscnlul} über die Arbeit 
und die Fragestellung kuhslhislorischer l-ar- 
schung liefern konnen. 
Unverstandllch bleibt, weshalb Herr Vogel 
gerade an diesem seriosen Opusculum Ansloll 
ttenmen konnte. Anscheinend hat er die 
Kataloge der derzeit in der Albertina zu 
sehenden Ciraphlkausstelluhg und der Gotik- 
ausstellung des Europctrates im Kunslnlslo- 
FISCHER Museum (19bZ) nicht gesehen, die, 
um nur zwei wlllkurllch herausgegriffen: 
Beispiele aus einer tooll sei Dank erheblichen 
Zanl annlich gewissenhafter und veranl- 
wartungsaewußter Arbeiten zu zitieren. 
nach genau den gleichen Prinzipien ge- 
arbeitet sind. In einer Zeit, in der gerade 
vom Ausstellungssektor her kommend eine 
hlesenflut graphisch ansprechend aufge- 
rnachter, initaitiicn aber tllichtiger. unvoll- 
standiger una fehlerhafter Pseudokataloge 
über die Oitenlllcnkeil geschütlet wird, 
ware eine derart selbstlose. solide Leistung 
wie die des Dr. Adolph doch nur zu be- 
grüßen. 
Nach krasser ist das Unverständnis, das 
Vogel bei der Beurteilung der lroger- 
Ausstellung an den Tag legt. 
Er berichtet über sie unter dem Titel .,Der 
zweite Aufguß", bezeichnet sie als ,_im vor- 
hinein ubertlussig". glaubt feststellen zu 
können. daß sie „etwas schon Erledigtes 
schwächer wiederholt". und behauptet. daß 
es wenig zur Sache tue. daß man sich in 
Melk ourden Prandtauer-Kreis konzentrierte, 
wdhrend in Allenburg Troger den Mittel- 
punkt bildete... 
Nach Vogel wäre es somit auch überflüssig, 
sich etwa mit Maulbertsch, Gran, dem Krem. 
ser Schmidt, Rattmayr und all den anderen 
Größen der Barockmalerei in Osterreich in 
Gestalt van Ausstellungen zu befassen, zumal 
seiner Meinung nach, und um zu Troger 
zurückzukehren, ein Besuch der Albertina 
genügen wurde, um selne graphischen Etüden 
zu studieren; außerdem befanden sich Ar- 
beiten Trogers sowieso ganzjährig sichtbar 
im Stifte selbst und ,.in Wien, in Baden und 
anderswo im Lande" (letztere Formulierung 
von köstlicher Prägnanz). 
Ja zum Donnerwetter, weiß Vogel denn nicht, 
daß es eine der Auigaben einer Ausstellung 
ist, Dinge zu kallalionieren. die man nar- 
malerwelse nicht nebeneinander sehen kann? 
Wer hat schon die Zeit. um Trogers halber 
von Brixen nach Salzburg und dann in die 
großen Stifte Ntederoslerreichs zu reisen, 
um Troger zu sehen? Ahnllch wie bei Fendi 
geht es auch hier wieder um die Darstellung 
einer Ganzheit: aus banal-evidehten Grün- 
den kann man eben nur Dinge verschieden- 
ster Pravenienz sehen und vergleichen, 
wenn sie sich temporär an einem einzigen 
Ort versammelt haben. Eine Ausstellung wie 
diese erfüllt ihren Sinn, wenn sie von Tau- 
senden von Leuten besucht wird. Wie wäre 
es technisch möglich, außerhalb da Rahmens 
einer etgenen Troger-Ausstellung in der 
Albertino das graphische Werk des Meisters 
einer großen Anzahl von Menschen zugäng- 
lich zu machen? Ein Einzelbesucher des 
Institutes würde Tage, wenn nicht Wochen 
brauchen, um die graphischen BlütlerTrogers 
eines nach dem anderen durchzugehen. 
Eine weitere Aufgabe der Ausstellung ist 
sozusagen die geistige Aufrollung des Stiftes 
Altenburg vom ,.Einstieg" Trogers her. desen 
Fresken den Riesenbau eben nicht nur de- 
korierten, sondern ihm auch seinen anschau- 
lichen Sinn m- in diesem Fall die Darstellung 
des Triumphes des Lichtes e gaben. Jedes 
der großen Stille Oslerreichs ist eine Arl von 
Persönlichkeit, wohl wert einer systematischen 
praktischen Analysein Form einerAusstellung. 
Dali Bauten wie Altenburg und Melk und 
all die anderen eine spezifische. faßbare 
höhere Bedeutung haben, lSl heute nur 
wenigen Menschen bewußt, die der Pracht 
und dem Aufwand der großen Stifte mit 
Verlegenheitsepllheta wie .,barocker Uber- 
schwang" entgegenzutrelen versuchen: hier 
haben Ausstellungen wie die in Altenburg 
eine hohe didaktische Aufgabe zu erfüllen. 
Was Vogel als „Beiwerl(" und "glatte 
Wiederholung der Exposition von Melk" 
abtul, ist in Wirklichkeit eine höchst be- 
deutende Dokumentation dessen. illas sich 
um Trager tat: wir weisen bloß darauf hin, 
daß die Möbel alleine nach zwei Gesichts- 
punkten, nämlich nach ihrer Beziehung zur 
nbfiSch-hacharistokratischen und zur bürger- 
llchen sphdi-e. ausgesucht und zusammen- 
gestellt wurden. Kein Künstler arbeitet im 
leeren Raum, und es ist sinnvoll und richtig, 
in gewissen Grenzen aufzuzeigen, was seine 
Zeitgenossen out anderen Sachgebieten 
leisteten. Und was Vogels "paar ausge- 
wechselle Darsteller, die denselben Text 
aufsagen" anbelangt. so ist zunachst zu 
fragen, wie viele von den „Belwerk"- 
Objekten bereits bei der Melker Ausstellung 
zu sehen gewesen waren. Abgesehen davon 
lsl es doch nur begriißenswert. wenn schwer 
zugängliche, da in Prlvat- oder Handels- 
besitz befindliche Werke ln sinnvoller Um- 
gebung einmal der Öffentlichkeit gezeigt 
werden können! 
Alles in allem ist die Vagelsche Kritik ein 
Schuß in die Lult, besser gesagt. ein Eigen- 
goal, Akt eines Dort Quichotte. Dahinter aber 
steht die in Österreich leider nur allzuoft 
anzutreffende Tendenz. Leistungen der 
eigenen Leute zu verunglirnpfen und zu 
bagatellisieren. Und dagegen m nicht 
gegen die an SlCh höchst belanglose Meinung 
des Herrn Vogel - richtet sich unsere 
Krlllk. Ernst Köller 
Wien: Das Kulturamt der Stadt wlen zeigt im September in seinem Ausstellungsraum am 
Schmidtplalz Kleinplastik von Joannes Avramidls. Wander Bertoni und Karl Prantl zusammen 
mit der tz Meter langen Collage .,Der Aquator" von ArnulfNeuwirth. In diesem rigurenreichen 
Werk auf Pergamentgrund wird tn epischer Ausführlichkeit eine Kasmagraohie der heißen 
Länder geboten. Durch die Vereinigung von Zeichnung. Schrift und verschiedenartigen Mate- 
rlalien, wie Aquarelllellen, Schlangenhaut, Birkenrinde. Xylographien, Schmetterllngsflügeln, 
wird eine bizarre Atmosphäre gewitlertger Spannung geschaffen. Neuwirths Collagestreifen 
ist für einen Empfangsraum des Internationalen Sludentenheimes in der Billrothstraße bestimmt. 
„Alle und moderne Kunst" wird über diese Aquator-Collage in einer der nächsten Nummern 
ausführlich berichten. 
AUSSTELLUNGEN IN ALLER WELT: 
Recklinghausen: Anläßlich der Ruhrfeslspiele fahd ab Anfang Juni in der Kunsthalle eine Kunst- 
ausstellung statt. die es sich zur Aufgabe gesetzt halle, zu zeigen. was von Privaten und Museen 
im Ruhrgebiet im Laufe dieses Jahrhunderts alle; gesammelt worden war. Im Lande zwischen 
Krefeld und Hamm, Wuppertal und Marl bestehen derzeit neben 23 Kunstmuseen nicht weniger 
als etwa 40 bedeutende Prlvotsamrnlungen; das Reservoir, aus dem die bestens gelungene 
Ausstellung schöpfen konnte. war also sehr groß. Luristanbronzen. koptische Textilien, thai- 
ländische buddhistische Plastiken. Handzeichnungen aller Meister (darunter Altdorfer), Gemälde 
aller Perioden, vor allem aber des 19. und Z0, Jahrhunderts (C, D. Friedrich, Kobell, Marees, 
Fantin-Latour, Signac, Picasso, Braque. Gris, Macke. Kandinsky) ergaben ein buntes, viel- 
seitigeS Bild. Das Obergescholl der Kunsthalle war den zeitgenössischen Malern gewidmet. 
LindauL Bodensee: Hier wurde im Juni eine Ausstellung abgehalten, die mit etwa 175 Arbeiten 
einen Uberblick über die europäische Blldhauerzeichnuhg des letzten Halbjahrhunderts gab. 
Rodin, Maillal, Barlach, Lehmbruck, Archipenko, Bill, Chadwick, Giacarnetti, Harth. Hartung. 
König. Marcks, Marlni, Moore, Seilz, Wirnmer u. a. m. waren in repräsentativen Arbeiten 
vertreten. 
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