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Volltext: Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 71)

Schwierigkeiten zügig durchgeführt und damit nicht nur cin 
Jrdenkmal ersten Ranges im Herzen der Stadt Linz vor dem 
rgang bewahrt, sondern zugleich einem Institut, das in der Fülle 
r Sammlungshestände fast zu ersticken drohte, der erforderliche 
nsraunw geboten. 
Vergangenheit des Linzer Schlosses bestimmte dieses (icbäude 
vornherein für die Aufnahme von kulturkundlichen Samm- 
:n; der Nord- und Osttrakt wurde dem Aufbau von Schaue 
ilungen, der Wlesttrakt der Llnterbringung der Studiensnmmlungen 
rlmet. Das erste Ziel war die Einrichtung eines (iroßteils der 
esehenen Schauräumc. Im Sinne dieser Planung wurden von der 
. Landesbaudirektion die erforderlichen Adaptierungen durchge- 
;die bauliche Sanierung des Gebäudes, die in den Händen der Bun- 
zhätideverwaltung ll Linz lag, hatte schon Jahre zuvor eingesetzt. 
muliche Sicherung erforderte eine Festigung des Gebiitidcs durch 
aumgitterartiges, in die Mauern und Decken versenktes Stahl- 
tt, eine gründliche Instandsetzung des Daches, des Dachstuhls 
der Fassaden, eine Erneuerung der Decken sowie eine Überholung 
iexviölbe. 
 
 
Die Adaptierung des Schlosses für die Aufgaben des Museums ver- 
langte eine bestimmte Gruppierung der Räume, um eine Raum- und 
Gehordnung schaffen zu können, weiters den Einbau einer Heizanlage, 
die winters über eine angenehme Raumtemperatur hält, im Frühjahr 
und Frühsmiumer aber vor allem der Luftfeuchtigkeit begegnet, schließ- 
lich die Ausstattung der Räume für die Aufnahme des Ausstellungs- 
gutes und die Durchführung aller für den Museumsbetrieb erforder- 
lichen lnstallierungen. 
Wo immer möglich, wurde auf den historischen Charakter des Schlosses 
Rücksicht genommen. Sanierung und Adaptierung erforderten aller- 
dings manchmal Eingriffe in die historische Bausubstanz, die von 
denkmallvllegerisclmer Seite schmerzlich empfunden wurden; duch 
möchte heute das Museum die Einrichtung einer Eingangshalle mit 
den erforderlichen Nebenräumen, den Gewinn großer, voraussetzungse 
loser Säle, in denen sich bei der Aufstellung frei schalten und walten 
läßt und die Schaffung einer flüssigen Gehlinie nicht mehr missen. 
Der Aufbau und die Gliederung der Schausammlungen boten sich von 
selbst an. ln den Räumen des Erdgeschosses findet die Entwicklung 
des Raumes zwischen Enns und lnn, Alpen und Nordwald in vorgee 
Vbcrgacl 
5. Waffensam! 
. Obcrgcsch 
l der Kefcrmarklcr Wcrksl: 
31
	        

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