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Volltext: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 74)

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betteln, die ihm endlich im Rahmen der 
Weihnachtsausstellung gewährt wurde. 
Van 65 Bildern durfte er 36 „iuriert" 
ausstellen. 
Engelhart hatte für die Aquarellausstel- 
lung 1893 seine (nackte) .,Kirschen- 
ptlückerin" eingereicht und war nicht 
aus künstlerischen Gründen - wie der 
naive Zetschc schrieb w, sondern nur 
deshalb abgewiesen worden. weil das 
Bild „Damen in peinliche Verlegenheit 
bringen könnte". Engelhart kanzelte die 
Jury in oftener Versammlung unbarm- 
herzig ab. Offenbar von ihm inspiriert. 
erschien ein Pamphlet in einem Wiener 
Blatt, das die Sittenkommission der 
Nichtskönner geißelte. so dal"! ganz 
Wien lachte. Jetzt suggerierten die 
Jungen" dem Plenum die Wcihl von 
Moll und t. Mayreder in den Ausschuß. 
und es klappte wieder. Bei der 3. Inter- 
nationalen Ausstellung (1894 unter 
Trenkwald) verhinderte die Allgemeine 
deutsche Kunstgenossenschaft die Teil- 
nahme derMürichener Secession und der 
lFElEfl Dusseldorter. Die Mehrheit des 
Künstlerhauses war iedoch von der 
Moderne schon so stark eingenommen, 
daß man die beiden zu Unrecht Aus- 
gesperrten zu einer eigenen Ausstellung 
nach Wien tur Dezember 1894 eirilud. 
Die 3. Internationale Ausstellung hatte 
wegen der hohen Fracht- und Ver- 
sicherungskosten für die Werke der 
Ausländer ein emplindliches Defizit ge- 
bracht. Aus Fürsorge veranstalteten 
..Die Frauen Wiens" eine Kollekte und 
schenkten dem Künstlerhaus zum 25. Be- 
standsjubildum Geld und Banner. Fignro 
und Kikeriki verulkten das Ganze, und 
Wien lachte wieder. Die Ausstellung 
der Münchener Secession wurde ein 
Bombenertolg. Nun war die Wiener 
Öffentlichkeit restlos überzeugt. dalt der 
Secession, die endlich die Langeweile 
aus dem Künstlerhaus vertrieben hatte. 
die Zukunft gehöre. 
Angefeuert von dem Erlebnis der Aus- 
stellungen. hatte Th. v. Hörmann für die 
Errichtung einer Österreichischen Ga- 
lerie plädiert, in der die Entwicklung 
der Freilichtmalerei dargestellt würde. 
Nach Trenkwald wurde 1895 J. Deinin- 
ger zum Vorstand gewählt, Der in 
Antwerpen unter die ersten Künstler 
Europas gereihte G. Klimt. dem vorher 
die Jury der 3. Internationalen Aus- 
stellung ein Porträt retusiert hatte. 
starkte nun mächtig das Prestige der 
Jungen", Sie drangen in wichtige 
Ausschusse vor, zuerst Klimt selbst und 
Pochwalski, dann Bernatzik, Engelhorl. 
Moll. O, Wagner, E. l-lellmer und 
Kraemer. Rudolf Alt schrieb in einem 
Dankbrietan die Hlungen": „Bewahren 
Sie lhre warmen Herzen und preisen 
Sie das Schicksal, das Sie zu wahren 
Künstlern bestimmt!" Diese Bemerkung 
richtete sich gegen die Vereins- und 
Kommerz-Künstler des Hauses, die in 
den Reihen der .,Alten" standen. Jetzt 
setzte sich Hörmann für die Errichtung 
eines Feuerboch-Denkmals ein. Sein 
großer Wurl war iedoch die durch- 
 
DCLS Wiener Kunstlcrhaus, erbaut iri dnn 
Jahren 1865 1868 von Arch August 
Weber. .n 58m0! ursprünglichen Gestalt. 
noch einer Zeichnung in der Allg iii 
Zeitung, Aoril tess 
Die von Gustciv Krimi unterzeichnete erste 
Offizielle Mitteilung uber die Gründung 
der Vereinigung bildender Kunstler Oster- 
reichs vorn 3 April 1897. Der qleichc 
Text wurde am selben Tage allen Wiener 
Redaktionen zugeschickt. Originaidokii- 
ment aus dem Kurtsllerhausurchiv (Tiii-i. 
Seite und Unterschrift) 
Der Maler Fugen Felix, karikiert ul; 
Schirmherr der "Allen" gegen an- 
"Jungen" 
Theodor von llorrnonn, der Eurirvr clrr 
"Jungen". nach einem Pnrlrut von 
J. v. Krnemer 
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(In: Äffrxurlrn 1 Arrzzlrßja.) (In, " 
(HIJIIIJWXILIX, ÄAIIIOII? . Ißrkll.)   ,
	        

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