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Volltext: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 76)

 
1 wir im allgemeinen in den geraden und 
in Gebilden das männliche Prinzip und seine 
ienlationen festhalten, so werden wir in allen 
ten, runden und in sich geschlossenen Dingen 
e weibliche Prüponderanz gemahnt. Der 1935 
iilz (NO) geborene Künstler Kurt lngerl ist 
ie Weise zu diesen runden Formen gekommen 
der Ausgangspunkt war die Geslaltung der 
lichen Figur, besonders der weiblichen, Wte 
erl auf der Akademie der bildenden Kunste 
die er von t953 bis 1959 besuchte, zuerst be- 
E. Wir sehen in seinem frühen Oeuvre meist 
2 Frauengestalten, deren Formen aus der Schule 
; zu kommen scheinen, ln einer Betanfigur, 
älehenden aus dem Jahre 1959, kling! ieiie 
iyslernatisierte Puppenhattigkeit eines Oskar 
nner durch. die zu einem einfachen. geschlosr 
antur fuhrt. Diese besonders in der Symmetrie 
Zelten Grundformen werden von lngcrt in der 
gur iedoch bereits in den ,.Figurationen" iin 
960,61 verlassen. Wir Gnden wohl auch noch 
etwa in einer 1961 entstandenen bekleideten 
gestalt. Anklänge dieser Art, im großen wendet 
s Künsllcr iedoch einer scheinbar jeden ratio- 
fiaßslöben entflahenen Forni zu, die sich nicht 
in Auge, sondern auch der lastenden Hand 
:hlassen und in ihrer Konsislenz von starker 
zkraft erweist. Daß es sich nur um eine schein- 
ucht aus allen Maßstäben handelt, wird uns 
:hniker, der Physiker, vor allem der Hydro- 
zrodynamiker bestätigen. Wir finden gerade 
i komplizierten Kurvensystemen und Schcmalen 
zhende Parallelen. Dach nicht von hier, vom 
:lichen und Konstruktiven. ist der Künsllcr 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

	        

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