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Volltext: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 77)

PAVEI. PREISS 
Prager Älargiualiwz {n Ginseppe 14]_[in7b0[d0 
 
Ginreppe Arcimlzulrlo (Mailand um l527i1593 
wurde am Anfang des Jahres 1560 als Porträt 
maler an den Wiener Huf gerufen. Seine erst 
Aufgabe in den Diensten des damalige 
böhmischen Königs und späteren Kaiser 
Maximilian ll. ist ein großer llabsburger 
Bildniszyklus gewesen. Arcimbuldtis erste 
läiograph 1711010 illorllgia berichtet in seine 
Historia delliantichita di Milano aus der 
Jahre 1592, daß in Rudolphs Museum Bildniss 
aller Mitglieder des österreichischen Hause 
„nach der Natur von Arcimbuldns göttliche 
Hand gemalt" zu sehen Waren. Doch keine 
dieser Bildnisse liißt sich heute mehr idenn 
i-izierenl. 
Arcimboldo ist bisher eigentlich nur a] 
„symbolische? Porträtist bekannt, der ein 
,kryptogrammatische" Deutung des Mensche 
aus verschiedenen Gegenständen. aus Bücher: 
Früchten und Instrumenten, zusammengeset: 
darstellte. Der Künstler hat, nach den XlCorte 
Grqqorio Canmuinir, den berühmten und für di 
Ästhetik des späten Manierismus programmi 
tischen Dialog „Bilder in Form eigenartig: 
,capricci' und Allegorien, aus geschehene 
Sachen zusammengestellt, die nicht durch d 
Phantasie erfunden sind, doch deren Zi 
sammenhang unmöglich scheint"2. „Real
	        

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