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Volltext: Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 78)

ahmen und in Südtirol, namentlich in 
und im Pustertal (als Beispiel siehe 
4). Anderseits will der Terminus nicht 
:samte Bildhauerei, sondern lediglich ein 
änomen in diesem Territorium bezeich- 
las auch in anderen Landschaften in der 
1ilianischen Ära seine Analogien hatte 
s in Schwaben, am Oberrhein oder in 
ranken). 
Blick aus den Fenstern des Linzer 
sses, das die Bildxverke aufnehmen wird, 
icßt die kunstgeographische Situation in 
artiger Weise. Er macht die Donau- 
der Maler und Bildhauer gleichsam 
vaärtig. Dabei ist Linz ein neutraler Ort 
1en den künstlerischen Zentren Regens- 
Landshut, Salzburg, Passau und Wien 
0 bestens für eine Ausstellung geeignet, 
:h um eine neue objektive Ordnung und 
isarbeitung der wesentlichen Akzente 
ht. Daß sich die plastischen Schöpfungen 
Zeit vor dem Panorama der Donau? 
rhaft wieder zusammenfinden werden, ist 
h von ebenso starker suggestiver Wir? 
wie die Wahl des Stiftes St. Florian zur 
lhfHC der Malerei und der anderen 
:e der Donauschule. 
minder wird im Linzer Schloß die 
ische Situation verlebcndigt. Kaiser 
nilian, der nie an eine ständige Residenz 
nden war, sondern immerwährend das 
durchzogen hat, erscheint fast sinnbildhaft 
ntergrund der Entfaltung auch des neuen 
schen Stils. Im Verhältnis der ober- 
:hen Meister zu seinem Mäzenatentum 
oten sich viele der unzähligen Fäden, 
starke Verflechtung oberdeutsche Bilde 
der Diirerzeit schier unentwirrbar macht. 
nmte Städte sind förmlich zu Sammel- 
n von Künstlern vorwiegend der jungen 
'ati0n geworden, vorweg Innsbruck und 
len vorerst unlösbaren Prol, n ist um 
' sten die Frage nach dem rsprung 
Stils. Sie stellt sich in der (1 amtheit 
n wie am Einzelbeispicl (Leinber crs 
szusetzendes, aber nicht erkennbares F h- 
. Hauptsächlich die überreiche Xhener 
slastik gab zur These Anlnß, Wien sei 
anggesuchte Entstehungsort des Donau- 
auch für die Plasti gewesen". Über- 
rnd viele der in Xvien tätigen Bildhauer 
1 aus Schwaben, besonders aus Augs- 
lhr Zug donau hwar und ihre merk- 
ge A imilierungs higkeit lassen stets 
neuem nach der bedeutsamen Rolle 
1, die dem Schwäbischen heim Heraus? 
llisieren des Donaustil. Mgefallen war. 
nissteliung wird Beispiele für die vielerlei 
wnenten zeigen müssen, welche die 
angspositinnen vergegenwärtigen. Dabei 
iie Auswahl den weniger bekannten oder 
inpublizierten Werken von Rang den 
Jg geben. Zu diesen gehört z. B. ein 
rtigcs 7 gment im Diözesanmrlseum 
ülrcn (Abb. 1). Eminent donnuliindisch 
' verfiießenden Weichheit seiner "Mendel- 
g" und im äußersten Licgcnsnrz zu A nton 
uns Rcnlisnmus, kennzeichnet c 7 ver- 
"hcnd gesagt V die Stilsituntion zwischen 
iz Luchsberger und Hans Lcinberger.
	        

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