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Volltext: Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 79)

 
Vor einiger Zeit gelangte aus dem oberi 
schen Kunsthandel eine große Ölskizze 
Deckengemälde eines unbekannten i 
schen Meisters in den Besitz einer Salz 
Privatsammlung 1. 
Die Skizze hochrechteckigen Formates z: 
sich durch eine hervorragende Qualit: 
Obwohl in Grisaille gemalt, erzielte der 
erstaunliche LichteEekte (Abb. 1, 2). 
Im Zentrum der Komposition schwebt 
von Engeln getragen vor einer lichten Ö 
des Himmels, umgeben von einem l 
anbetender und jubilierender Engel, von 
einige vor dem leuchtenden Hintergrur 
fast schwarze Silhouetten erscheinen. 
Öffnung ist von großer Tiefe (bei 
Deckenbild müßte man eigentlich sagen 
großer Höhe"). Im fernen Lichtnebe 
schwimmen die geschickt in der Verki 
dargestellten himmlischen Scharen. Aus z 
Zentrum nimmt das Licht, von dem das 
Bild erfüllt ist, seinen Ursprung. Es 
dichtet sich zu äußerster Intensität 
der herabschwebendcn Maria. Mit aussc 
gender Gebärde bringt diese dem h: 
Ildefonso, der auf einem podcstartigen Uni 
vor einem Altar im Gebet versunken 
die Casula. Von den Zuschauern auf de 
Treppen gegliederten Podest geben einig 
erregten Gesten ihrer Verwunderung - a 
in panischer Flucht ihrem Erschrecken 
die Macht dieses Vlfunders Ausdruck.
	        

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