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Volltext: Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 80)

 
Mdßm 
Hänä Lcinbcrgcr, Johannes der Täufvtr. Flankenrigur aß Hochaltars. Muoshurg, Pfarrkircl 
Hans Lcinbcrger, Mzrtyrium des h]. (Iastulus. Relief der ehemaligen Flügvl dCS Hochaltaß. 
Hans Lcinbcrger, Heilige Anm Selhdrixi. Ünzdtnlhll bei lngclsladl 
Albrecht Alldozfcr, Die HI. Familie mit (ICH! jungen Jnhanncs. Wien, (Iulnildßgalßrie 
ANMERKUNGEN Zi 11 
1 Frznz Winzinger. Altdurfcr Zeichnungen, München 1952. . 48. i 3 PfeiKer, a. a. 0., S. 243. 
Lill, Hans Leinbcrgel. München 1942, S. 310. V 5 A. 2. O 72. - 5 Ludwig Billdzß, Albrccl 
(er, Wien 1941. S. 17 u. 118. - 7 A. a. 0., S. 110. - ß Winzingur, in: Kunswhronik. 15, 1962, 
9 Baldaß, a. i. 0., 5.124. - "V Lill, a. a. (7., S. 240. N 1' A. n. 0., S. 100 u. 246. 
 
 
burg Gestalt, das Modell der „Schönen Maria" 
wirkt aber derart altdorferisch, „daß man in 
ihm unbedingt sein Werk vermuten müßte, 
wenn man nicht so gut darüber unterrichtet 
wäre, daß es von Hieber stammt"? 7 man 
wird Altdorfers Genie bei der Planung der 
„Schönen Maria" dennoch nicht ausschließen 
dürfen. Augsburgische Renaissanceformen und 
altdorferische Raumphantasien sind in Hiebers 
Modell derart zu einem höchst originellen 
Ganzen verschmolzen, daß man nicht umhin- 
kann, Altdorfers, des späteren Sradtbaue 
meisters, Hand mit einzuschließen. Ander- 
seits l-inden sich in Altdorfers Werk, zumal in 
den Tafeln des großen St. Florianer Altars 
ausgesprochen augsburgische Motive, domi- 
nant sind aber auch da kreisend verwobene 
Raumphantasien, wie sie nur ein Altdorfer 
erHnden konnte. Sollte dessen großes, etwa 
gleichzeitig zu Anfang der zwanziger Jahre 
entstandenes Bild der Geburt der Maria 
(Alte Pinakothek), das verbürgt aus einer 
Regensburger Kirche stammt, sollte es 7 die 
Frage ist berechtigt - „für die Ausstattung 
der Marienwallfahrtskirche bestimmt gewesen 
und also die gemalte Architektur auf die 
wirkliche oder doch geplante zu beziehen 
sein"? 3 Indem sich zwei nhantasievolle Meister.
	        

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