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Full text: Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 81)

onventionell und unkonziliant gab sich 
i Josef II. als Bauherr ebenso wie als 
ant. Er forderte einen puritanischen, 
:kgebundenen Stil, wie er den Bauten der 
idlChCH Wohlfahrt, die nun den Schloßbau 
in den Hintergrund drängen, gemäß war. 
rhört modern wirken die Baublöcke der 
[er und Karenzen, welche nach Möglichkeit 
jede Säulenordnung verzichten - man 
.e an den IXIarrenturm - und die archi- 
misch den Nutzbauren des Vormärz den 
bereiten. In dem aus Frankreich kum- 
:len Isidor Canevale hat er den Architekten 
zs Geschmackes gefunden. Scheint sich 
:r etwa beim joxeßnum (Abb. 3) an die 
tionelle Gliederung der Ehrenhnffmnt zu 
in, so bemerkt der Eintretende der sich 
geschlossenen Zylinder des halbkreis- 
iigen Saales gegeniibersieht, daß hier die 
zlichkeit der Gestaltung dieses Saales dem 
isentativen lintree übergeordnet wurde. 
1 die Gattenarchitekturen im Augarlen 
fal und joufutärkel) und im Prater, Lxul- 
(Abb. S), sind keine zweckfreien Lust- 
ude sondern für praktische Verwendung 
:richtet. Eine ähnliche Nüchternheit kenn- 
met gleichermaßen den Sakralbau jnsefi- 
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