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Full text: Alte und Moderne Kunst X (1965 / Heft 82)

jenen Werken, die durch seinen Pariser 
und der Begegnung mit Branccsl beeinfli. 
neben der Gestaltung reiner Formprobls 
wieder die Bemühung um die Erfassung 
tiellen Kerns eines Obiekts. Pillhafer 
nicht, auf dafl ein verallgemeinerter Begl 
sondern halt, bevorzugt im Torso. immer 
Wesentliche fest. Im Aufbau und in der Be 
Vertikalen spüren wir freilich immer wie 
eine Abhängigkeit von seinem Lehrer Wo 
wie uns sehr eigenständige Werke Pillha 
durchaus nicht notwendig wäre. Auch JO( 
midis wird am stärksten von der Vertiki 
druckt. Bei dem 1922 in Batum Geborenen 
die Formen rund und damit weicher. l 
Geschlossenheit wird bei ihm ein Ma) 
konstruktiv erfahrbaren Menschenbildes 
Seine Figuren mit ihren rhythmisch gekur 
polierten Oberflächen um skelettartige 
systeme haben eine Perfektion erreicht, di 
ihrem Schöpfer nicht mehr überboten we 
Mit diesen gleichsam in Kokons eingi 
Körpern steht Avramidis einzigartig da um 
der Vergleich auch immer wieder gebi 
Schlemmer auf dieser Basis übertroffen. l 
gewissen Stagnation scheint sich der K 
fragen, ob dieser Weg noch weiterführt 
wendetsich seit einiger Zeit immer mehr de 
der Gruppe zu. 
Im Duktus ebenso der geschlossenen Forrr 
finden wir bei Josef Schagerl (1923). ühnl 
Bertoni, zwei Komponenten: die eine d 
wegung. die andere die der Ruhe. Auch b 
ist letztere mit Maternitüt und Genetik im 1 
hang. Die Bewegung iedoch ist eine gerad 
Start einer Rakete verwandte. Auch er 
Metall. Bei ihm ist es jedoch kühl und glatt 
seinen technischen Charakter. Roland G0: 
baut eierartige Monaden zu traubenförn 
sierungen an- und aufeinander. Es ist ot 
ein Fruchtbarkeilsaffekt, der diesen Anhüc 
grunde liegt. In letzter Zeit ist er zu gri 
Arbeiten aus Holz. das er mit schockiere 
und blauer Farbe bemalt, übergegangei 
Zeichen, daß die Plastiker sich endlich ( 
zulande) einer vergessenen oder vernachli 
sützlichen Gestaltungsweise bewußt wei 
gesehen von einzelnen Arbeiten Berton 
klus „lmaginüres AlphabePt) Otto Ei 
scheint nach verschiedenen etwas weicl 
figuren mit nicht sehr überzeugenden Vv 
Höhlungen in letzter Zeit einen großen S 
vorne gemacht zu haben. Die in sich ge 
Formen seiner zuletzt gezeigten Arbeit erri 
Dichte, die ihn in Avramidis' Nähe rückt, 
jedoch jener ultimative Charakter an 
wird, der keine Entwicklung offenlößt. R 
(1928) weist sehr unterschiedliche Arbeiten 
zum Teil expressiven Arbeiten aus Serpe 
streng geformte Melallkörper aus getrieber 
gegenüber. Auch Kurt Goebel (1906) i 
nennen. Schon seine Tonplastiken mit i 
Anklängen. die Köpfe mit Hohlformen. X 
Können. Die in Stumpfbeton gcsetztei 
dümonischer Art scheinen ihn zu noch fri 
sage zu führen. Ebenso strebt Franz An 
(1927) schon mit seinen blockhaften 
Wotrubdscher Nachfolge freier in den Ra
	        

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