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Volltext: Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 85)

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und silbernem Schmuck repräsentiert wird, 
ist das Resultat einer jahrhundertelangen 
Entwicklung im slawischen Raum nördlich 
der mittleren Donau, wo alles jenes auf- 
genommen und verarbeitet wurde, was die 
ältere nichtslawische Bevölkerung der süd- 
mährischen Tiefebene geschaiTen hatte, und 
eine ständige Bereicherung durch neue 
Impulse von seiten der byzantinischen, 
karolingischen und adriatischen Kultur er- 
fuhr. Diese Anregungen drangen nicht nur 
auf den Handelswegen, sondern zweifellos 
auch mit den christlichen Missionen ein. 
Nach der Legende „Das Leben des heiligen 
Methodius" wirkten in Mähren noch vor 
der Ankunft der Missionare (863) Priester 
uns Welschland, Griechenland und aus 
deutschen Gebieten. Im Zusammenhang 
mit diesen Missionen muß mit Klosterkom- 
munitäten gerechnet werden und daher 
auch mit Klosterwerkstätten, deren Spuren 
Archäologen in Mähren feststellen konn- 
ICI). 
Über die Leistungen des Kunsthandwerks 
im Zentralgebiet Großmährens und über 
die Probleme seines Ursprungs konnte im 
Rahmen dieses Aufsatzes nur kurz berichtet 
Werden. Die Funde, für die es auch im 
östlichen Teil Niederösterreichs Parallelen 
gibt (die Ausgrabungen werden hier noch 
fortgesetzt), sind weit über die Grenzen 
Mährens und der Tschechoslowakei hinaus 
bedeutsam und werden daher in Zukunft 
noch Gegenstand von Diskussionen eines 
breiteren Kreises mitteleuropäischer Archäo- 
logen, Historiker und Kunsthistoriker sein 
müssen. 
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