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Volltext: Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 87)

Schule Veronesc. Allrgorie der Sapientia und Fonitudo. 
wobei die letztere in du Gcsulr dCS Htrklllßs wieder- 
gcgcbrn m. Replik. Cnliläfldül um 1600 
si-riiili- VCKOIICSC, Mars und Venus. Rcplik, Cnßülldtll 
um 1600 
Schule VCKOIICSC. Merkur und Hcxsc. Replik, CDISIHIIÜEKI 
um 1600 
Amichnitt aus Abb. s 
weibliche Gestalt, zu deren Füßen die 
Weltkugel und zwei Kronen liegen. Die 
eine Krone soll wohl an die Rudolfinische 
Hauskrone erinnern. Überdies findet sich 
die Inschrift: „Omnia Vanitas". Die beiden 
Figuren sind die „(Iardinaltugenden Sa- 
pientia und Fortitudo" (Abb. 3). Für die 
wahre Weisheit - mit dem Lichtschein über 
dem Kopf, der die Ewigkeit symbolisiert f 
sind die Güter dieser Welt hinfällig. Beide 
Allegorien sollen vielleicht auf die T ugen- 
den des Herrschers anspielen, um so mehr 
als gerade die Habsburger Herkules als 
ihren Ahnherrn betrachteten. 
Die beiden anderen Bildet sind Götter- 
liebschaften. Das eine (jetzt New York, 
Metropolitan Museum) stellt Mars und 
Venus dar (Abb. 4), das andere (Abb. 5 
und 6) Merkur, der auf dem Wege zu 
Herse deren mißgünstige Schwester Aglau- 
ros mit dem Stab berührt und zu Stein 
verwandelt (Cambridge, Fitzwilliam Mu- 
seum). 
Alle vier Bilder wurden mehrere Male 
kopiert; sehr gute Kopien (Kunsthistori-
	        

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