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Volltext: Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 54 und 55)

 
Gestaltungen gerade auch auf kera- 
mischem Gebiete verlangt. Wien würde 
damit nur eine Verpflichtung erfüllen, 
die seit den Tagen der mittelalterlichen 
Schwarzhafner bis zu den Künstlern 
aus der Wiener Werkstätte immer 
wieder realisiert wurde: aus einer ur- 
sprünglichen Liebe zum Werkstoff und 
besonderem Sinn für Qualität und Nütz- 
lichkeit diesem eine Form zu geben, 
die dem Charakter des Materials, der 
Funktion und den technischen Bedin- 
gungen gerecht wird. Diese Grund- 
haliung hatte im Rahmen der Wiener 
Werksiütle und zur Zeit Michael Po- 
wolnis und Robert Obsiegers schon 
einer Blütezeit der Wiener Keramik 
unserem Jahrhundert geführt. K 
Ohnscrg und Alfred Seidl. die. wie il 
im Jahre 1959 im Österreichisct 
Museum für angewandte Kunst geze 
ten Arbeiten erkennen ließen, s 
dieser Tradition verpflichtet fühlt 
geben die Gewähr. daß auch die Gegl 
wart ihren echten Beitrag leisten w: 
In diesem Zusammenhang können x 
bereits eine Reihe von Arbeiten K 
Ohnsorgs zeigen, die in der letzten Z 
und Im Hinblick auf das Seminar e 
standen sind. 
s Siein 
1961162 

	        

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