MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 89)

(onstruktionszeichnungeu und Darstellung der lic- 
Lienung eines Gcscliulzes aus der Zeit Lieehteusteins 
Jechtcnsteinisches Geschütz, ein Zßipfündigcs brunzcncx 
Bancriesrixck" auf falirbereiter Lafette 
ichweres bronzeucs "Belagenmgsslück", wie ß in dem 
Wiener Gulihaus hergestellt wurde 
Jronzencr IOOpPüIIdigCr Steinmorser. Auch Geschütze 
heser Ar! sind auf der Wieden gegossen wurden 
Die Gußhausgründe um 177D 
m Pauluncrkirche lllld (links davon am Beginn (m 
ävoritcnstraße) das Vordergebäude des Gußhaus- 
tomplcxes im Jahre 1x23 
Das Gußhausareal im jahre 1829 
ÄERKUNG 17 
e Munumenlal-Arbeiren der k. k. Kunst-Erzgießcrci in 
ielLWieu1901. 
 
stein und Anton licrnkorn war Makart 
(1840 71884) die dritte Persönlichkeit, deren 
Wirken dem Gußhausareal besondere Be- 
deutung verlieh. Für mehr als ein jahr- 
zehnt machte er den Grund an der damals 
im lintstehen begriffenen Gußhausstraße 
zu einem künstlerischen und gesellschaft- 
lichen Mittelpunkt Wiens. 
Diese glänzende Episode in der Geschichte 
des Gußhausareals begann, als der bis 
dahin in München tätige Salzburger Makart 
nach Wien berufen wurde. Der Staat stellte 
ihm zwei neben der Kunsterzgießerei ge- 
legene Gebäude als Arbeitsstätte (Bild 16) 
und Wohnung (Bild 17) zur Verfügung. 
Hier entfaltete Makart bis zu seinem 
frühen Tode als Künstler und Gastgeber 
fürstlicher Feste eine Tätigkeit, mit der er 
wie kaum einer seiner Zeitgenossen die 
Wiener in seinen Bann zog. Mehr noch, 
er heeintiußrt- den Lebensstil einer 7.rit
	        

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