MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 89)

 
 
suchsanstalt für Gas- und Feucrungstechnik 
bezeichnet werdenlß, die im Jahre 1909 
von Dr. Hugo Strache als Versuchsanstalt 
für Brennstoffe, Fcuerungsanlagen und Gas- 
belcuchtung geschaffen wurde und nach 
vorübergehender Unterbringung im Haupt- 
gebäude der Hochschule am Karlsplatz in 
dem ehemaligen Wohnhaus Makarts ihrc 
erste Heimstätte fand. 
Damals stand auf dem Platz vor dem 
Gußhaus bereits das neue Elektrotechnische 
Institut der Technischen Hochschule. Pro- 
fessor Christian Ulrich hatte im Zusam- 
menwirken mit dem Leiter des Institutes, 
Professor Karl Hnchenegg, die Baupläne 
verfaßt. Im Jänner 1902 begannen die 
Aushubarbeiten, noch im gleichen Jahre 
war der Rohbau unter Dach, und am 
12. März 1904 wurde in Gegenwart des 
Kaisers die feierliche Eröffnung vollzogen. 
Sie fand in der Aula des Gebäudes statt 
(Bild 18), von der die repräsentative Haupt- 
stiege ihren Ausgang nimmt. Karstmarmor 
und - für die monolithischen Säulen 7 
Marmor von der Brionischcn Insel San 
v GimlamoW Wurden bei dieser doppel- 
läufigen, dreiarmigen Stiegenanlage ver- 
wendet, die viel bedeutenderen Aufgaben 
dienen sollte als denjenigen, die sie jetzt 
zu erfüllen hat. Denn in baulicher Hinsicht 
ist das Elektrotechnische Institut bis heute 
ein Torso geblieben. Die kurzen, von dem 
an der Gußhausstraße gelegenen Haupt- 
trakt abzweigenden Flügelbauten sollten 
ihre Fortsetzung auf dem Grund der 
Kunsterzgießerei Enden, deren Bestand 
durch einen Pachtvertrag mit dem da- 
maligen Eigentümer, der Firma Arthur 
Krupp, zunächst noch bis zum Jahre 1907 
gesichert erschien. So konnte der Instituts- 
bau keine große Tiefe erhalten. Seine 
spätere Erweiterung nach Auflassen der 
Kunsterzgießerei War jedoch entsprechend 
einem Ministerialerlaß vom März 1900 in
	        

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