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Volltext: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 90)

Welche Stellung nimmt die Statue des 
Konstantin im Werke Berninis ein? Worin 
besteht das Neue, vorher nie Dagexvesene 
dieser Gestaltung? Wie war das Urteil der 
Zeitgenossen? Auch diese Fragen mögen 
zum Ahschluß dieser Studie kurz erörtert 
werden. 
Für Gianlorenzo Bernini war der Auftrag 
nehen der eminenten architektonischen 
Bedeutung und neben seinem thematischen 
Reiz vor allem deshalb interessant, weil ihm 
damit erstmals die höchste Aufgabe der 
Baroekbilclnerei übertragen wurde: das 
Rcitcrdenkmal. Diese seit der Rörnerzeit zu 
einer festgefügten kompusititvnellen Tradi- 
tion gewachsene Aufgabe zu lösen und 
(ldlltl ganz neue Wege zu beschreiten, War 
ein hohes Ziel. Dabei konnte der Künstler 
seine neuen Ideen besonders eindrucksvoll 
verwirklichen. Pietro Taccas vielgerühmtes 
Denkmal Philipps IV. in Madrid war der 
letzte Höhepunkt in einer langen Kette der 
Tradition gewesen. Taccas Reiter thront 
in majestätischer Ruhe auf dem Pferde. 
Betnini hat jedoch Ruß und Reiter zu einem 
einzigen Wesen verschmolzen. Sein stolzes 
Wort, daß er alle alten Meister übertreffe, 
weil er es verstehe, den Marmor zu biegen 
und in Stein zu malen, ist wahr geworden. 
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