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Volltext: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 91)

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Schloß Forchtenstrin, Waffcnsanxrnlung, Zcughaus, 
Blick in das Mittelgcschoß mit Reitcrkürassm des 16. 
und 17. Jahrhunderts 
Luntelzmusketcn aus der Waifensammlung des Schlosses 
Raum mit den Steinschloßßinten der ersten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts aus der Waffensammlung des 
Schlosses 
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Raum mit preußischen Patronen-naschen und französi- 
schen Steinschloßßinten des 18. und 19. hhrhundens 
aus der Waßensammlung des Schlosses Fotchtenslein 
Preußische Offxzicrspartisanc au: der Waäßnsanmllung 
des Schlosses 
Schloß Foxchtenstein, Waifmsmmlung, Pistolenpax 
aus dem 18. jahxhundert, Firma Walket in Dumbanou, 
Schottland 
 
1685 wurden 358 Luntenmusketen gezählt. 
Die Luntenmuskete War damals die wich- 
tigste SchußwaHe des Infanteristen, wog 
zirka  Kilogramm und mußte beim 
Schießen auf eine Gabel aufgelegt werden. 
Der Musketier trug das Pulver in abge- 
messenen Portionen in Holzkapseln an 
einem Bandelier über der Schulter und die 
Lunte zum Zünden um den Arm gewickelt, 
die Kugeln in einem Kugelbeutel. All 
dieses Zubehör ist in vielen Exemplaren 
erhalten geblieben, wenn auch nicht genau 
nach der im Inventar angegebenen Anzahl. 
„Gläserne Musqueten Kugl 116.000." Im 
untersten Geschoß des Zeughauses liegt 
ein so großer Haufen dieser wie Murmeln 
aussehenden grünlichen Glaskugeln, daß 
ich ihn nicht durchzählen konnte; am 
Luntenboden ein Berg von Luntenschnü- 
ICH. 
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