MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 92)

  
 
M" Wfß" . ßvwßßwrlßlwwk i 
 '12 i... 1, l b 
"f"  "ä j"_'"r"7"""""v""f""""""'-"w" ' 1444 ÄPfy-ßM-ß jvww _ . , 
LKW") f-'wwonßbp-4-. ' M- W  
 fyßl.  cr-j-qäßillwmf  V M f 
M,.-.„ßy,.,1A..4„ß.a..{4zn.Jww II (u: 
5477 M Aklqßn. f; "x  
__,7„,rz.„.,;,..f4...1.,...A yßlf.)  N 
_?.,4„,. V' ß W141 WM. 4:4 ' H;  
' ' "f ' V ÄLOKQGUWIVImQ-n? paßlwuv „äwqg- 
. _xx""-.  umädayqlkßtgnßäwzßrlzääjßf ". f) 
4 W _______  . .„;m„ .-Q. .' ,;„4w„,)ju,1ß.,.i "Maya- vyJuw 9..-.; 41.2, _ ß- 
 Mßmp-yxiln, ,  qhzzfßaßfi W474"? 4.4. 
 
 
 
 
ß z 
14.45 4...? '[,.M.4I,..',}i4f, ,' w 1.,. .WAI; Mßyfiß; 
71.! wl;1w.ÄV.".1'"„9„..  
Wim ßß-wrßyfunuulmg Wfw-  
lmßnqußf Mywr 19144 „ünß,   u 
Mjiv 
l M, 14,." 5.111; - 5 ,' 
Aßfßn .,  ,i?"ß'awg1wvß. f. 
jkfß.-.x4.lßxerß..1uwl,lß,r  
1 4.:;..n..1a7z.7. 
..... l  
 
mellung ausstellen durfte, unverant- 
rlich zurückgesetzt und aus der Auss 
ung vorzeitig entfernt wurden. „Ich 
me, dass ein solches Gehaben umsomehr 
persönliche Rancünc aufgefasst werden 
iste, da es nicht aus künstlerischen 
ksichten erfolgt sein konnte; i weil 
l ja doch unter Einem die elendesten, 
der gesamten Kunstkritik schonungslos 
xrtheilten Kleksereien von Mitgliedern 
i Romaco!) demontrativ an den besten 
zen exponierte . . ." Schwingt auch der 
ll des gekränkten Vaters mit, wenn er 
er schreibt, „. . . dass man meinem 
n die Aufnahme als Mitglied verweigert 
e, trotzdem er vom Herrn Oberbaurath 
i. Fersrel und Reg-Rar Prof. Engerrh 
geschlagen wurde . . ." 
h vom Lebenskampf eines der unglück- 
'.ten Wiener Maler, Anton Romako, be- 
:en einige Briefe. Anton Romako (1832 
1889) setzte sich ebenso wie später 
odor von Hörmann für Reformen im 
istlerhaus ein. Beider Streben blieb 
lglos. So kündigte Romako in seinem 
Briefe vom 2. April 1877 dem Vorstand der 
Genossenschaft Schilcher folgenden Antrag 
für die bevorstehende Generalversammlung 
an: „Allgemeine Besprechung und Revision 
der Ausstellungs- und Jury Angelegenheit 
in Anbetracht mehr auf das einbeirrlirrbe zu 
sehen als auf aurländixrbe: und 0b überhaupt 
die Genossenschafts-Jlliljglieder, welche doch 
schon bei der Aufnahme die jznjy passieren 
nochmals bei l'on der Genossenschaft arran- 
girten Ausstellungen einer für] unterzogen 
werden können." 
Zum Abschluß sei noch der erschütternde 
briefliche Hilferuf der ältesten Tochter 
Romakos, Louise (ihre beiden Schwestern 
haben durch Freitod geendet), aus Rom 
vorn 4. Mai 1889 wiedergegeben. Er wurde 
einen Monat nach dem Elendstod ihres 
Vaters in Rom geschrieben und war an den 
Vorstand des Künstlerhauses, den Maler 
Eugen Felix, gerichtet. 
Zur Ehre des Vorstandes sei festgestellt, claß 
Felix sofort im Wege des hauseigenen 
Pensionsfonds 150 Gulden der Bittstellerin 
nach Rom senden ließ. 
Louise Romako schrieb: „Hochdenselben 
ist es bekannt, dass mein Vater, der öster- 
reichische Maler Anton Rnmako lange 
Jahre hindurch in Wien und dann in Rom 
in seiner Kunst rastlos thätig war und sich 
gerechte Anerkennung und zahlreiche Gön- 
ncr erworben. Durch unausgesetzte Schick- 
salprüfungen verfolgt, von der Ehefrau 
verlassen, in harten Knmpffür die Erhaltung 
der Seinigen begriffen, hatte er Rom und 
seine Töchter wieder verlassen müssen, um 
für dieselben von Wien aus besser sorgen zu 
können. Dort ereilte ihn bald die schreck- 
liche Nachricht des Todes meiner beiden 
jüngeren Schwestern und brach seine letzten 
Kräfte. 
Kurze Zeit noch lebte er in Wien und 
sendete mit bis zuletzt als seiner ältesten 
Tochter mit schweren Opfer nach Rom den 
nöthigen Lebensunterhalt und ich sollte 
mich gerade zu ihm bleibend nach Wien 
begeben, als dort im verflossenen März der 
Tod seinen harten Leiden hienieden ein 
Ende machte. Von diesem Augenblick 
befand ich mich als vermögenslose Oester-
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.