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Volltext: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 92)

GALERIE IM GRIECHENBEISL 
Jirku 
Lohnenswert war auch die Begegnung mit 
dein aus der Nähe van Prag stammenden 
und heute in Niederösterreich lebenden 
Maler Jiri Mezriekv, der unter dem Pseudo- 
nym Jirka in der Galerie im Griechenbeisl 
am Fleischmarkt ausstellte. Seine sensible, 
an graphischen Wirkungen und Feinheiten 
uberreiche Struklurenmalerei besitzt namlich 
nicht nur fdrrnale Balance und ist nicht nur 
voller bildnerischer Finessen und graphischer 
Eskapaden. wie man sie in diesein Genre 
nur selten eintrifft. sdndern zugleich auch 
echter innerer und bildnerischer Ordnung 
verpflichtet, die Persanlichkeii verrdt, 
Jtrka wahrt das Geheimnis und liebt das 
Rätsel Seine Bildwelt bedient sich des Signets 
und der Hleroglyphe, sie lddt den Betrachter 
ein. in kosmisch anmutendenden Feldern und 
Zonen zu verweilen: sie bedngsiigt und 
befreit. Mit Kbnnen und Eifer ist hier ein 
junger Kunstler am Werk, der der Welt 
eine der unendlich vielen möglichen Sichten 
abzugewinnen bestrebt ist. Jlrka begreift, 
indem er bildet Seine Malerei trägt den 
Charakter der Botschaft. Ein Debüt, zu dem 
beiden, dem Künstler und der Galerie, gra- 
tuliert werden kann (Abb. s), 
GALERIE AUTODIDAKT 
Hans Staudacher 
Innerhalb der osterreichischen MülCfCl und 
Graphik von heute karnrnt dem Werk des in 
Wien lebenden Kürtners Hans Staudacher 
(Jahrgang 1922) exemplarische Bedeutung 
zu. Mit einer Ausstellung von etwa fiinfzehn 
seiner lettristisch-baetischen Graphiken trug 
die Galerie Autodidakt diesem Umstand 
Rechnung und rnachte zugleich ihrem Namen 
alle Ehre. Herbert Baeckl und Staudacher 
auf der einen seite, die Sanntagsmoler und 
bloßen Laienpinsler auf der anderen, ver- 
anschaulichen die programmatische spann. 
weite dieser Galerie. aber auch die Pro- 
blematlk eines derartigen Zusammenspan- 
nens. 
Staudachers Bilder und Graphiken (eine 
graßere Ausstellung seiner Werke fand irn 
April und Mai dieses Jahres auch in der 
Galerie der Kunstlervereinigung MAERZ in 
Linz statt) sind dem lyrischen lnformel zuzu- 
ordnen. einer durch die Geste bestimmten, 
spannungsrelcheri und die gesannte Vielfalt 
einer erregten Handschrift spiegelnden Mal. 
art. die im Deutschen Wols und lm Franzosen 
Malhieu ihre geistigen Urheber besitzt. Die 
in gleicher weise durch graphische und 
malerische Mainente gepragten Werke ver- 
deutlichen in ihrem unerschöpflichen far- 
malen und kolorlstischen Reichtum. in all 
ihren Akzentsetzungen. Spannungen und 
rhythmischen Reflexionen die ungewohnllche 
Aufnahmebereitschaft und die schobferische 
Potenz ihres Urhebers (Abb. 7). 
GALERIE PEITH NER-LICHTENFELS 
Hans Krenn 
Die zeitkritischen Bilder und Graphiken des 
gebürtigen Tiralers Hans Krenn. die nach 
einer kastlichen Ausstellung von Zeichnungen 
Herzmanavskv-Orlandas und einer Kollek- 
tive Rudolf Welßauers von der Galerie 
Peithner-Lichtenfels gezeigt wurden. sind alles 
eher denn gemütlich. 
in ihrer Scharfe und Direktheit wirken sie 
pravokant. beunruhigend, autriitlelnd. Es 
mangelt ihnen aber auch nicht an Humor 
und uberraschenden, pap-unartigen Ver- 
Zerrungen, die inhaltlich und formal ini-e 
Berechtigung haben, Dem Betrachter bleibt 
iedoch angesichts des Grundtenors dieser 
Arbeiten das Lachen im Halse stecken. 
Krenn attackiert die Gesellschaft, indem er 
ihr Kreaturen von Mitmenschen varndtt, 
unniundige, verfuhrbare, die aus organi- 
schen und technisch anmutenden Bestand- 
teilen bestehen und eine Prapotenz an den 
Tag legen, die nur auf Dumrvi- und Blindheit 
beruhen kann, 
Krenns barsiige Roboter und ungiisliase 
Gnome. seine "Mehrzweckmenschen", wie 
er sie in Anspielung auf ihre Verwend- und 
Manlpulierbarkeit durch verderbliche und 
ausbeuterische Machthaber benennt. haben 
bCI aller Direktheit aber auch etwas Hinter- 
grundiges an sich. Daruber ninaus erwecken 
sie irn Betrachter Mitleid. Selbstrnitieid, den 
Wunsch, diese bedrohte Weil zu retten. ehe 
sie von den krennsehen ungeneuern zur 
Ganze in Besitz genarnrnen wird. 
Neben einigen alteren. farbenbrdchiigen 
Malereien mit gelegentlichen surrealistischen 
Anklängen dominierten in der Ausstellung 
Krenns Radierungen. von denen eine be- 
trächtliche Anzahl in auslandisehen Editionen 
und Verlagen erschien. 
krenns Druckgraphik, deren erster Hohe- 
punkt in den 1965 entstandenen, zart kata- 
rlerten, sarkastischen Radierungen zu ver- 
zeichnen ist, weist eine dberdus Cltdfdkleflr 
stische Handschrift auf. deren Origlnaltlat 
nicht angezweifelt werden kann 
GALERIE ST. STEPHAN 
Arnulf Rainer 
Knapp vor der Gruppenousstcllung von 
malerischen und graphischen Präsenten iur 
den kunsilerisenen Leiter der Galerie nächst 
si, slephan, Maiisignare oita Mauer. anlau- 
llch dessen so, Geburtstages und des man... 
gen Bestehens der Avantgarde-Galerie iand 
in der Griinangergasse eine sehenswerte 
Kollektive Arnult nainers statt. 
Rainer erweist sicn auch in seinen neuesten 
Zeichnungen und Druckgraphiken einmal 
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mehr als exemplarischer Außenseiter der 
osterreichischeri Kunstszene. der. bei allen 
Widersprüchlichkeiten, die die Beschäftigung 
init lhrn autwirft, ernslgenarnrnen zu werden 
verdient. Seine Zeichnungen verweisen, zu- 
mindest in ihrer Mehrzahl. auf die unver- 
wechselbare lndlvldualitöt und das außer- 
gewöhnliche künstlerische Vermogerl ihres 
Urhebers. Dabei ist es sekuridar. ob die 
Blätter im einzelnen mehr in Richtung Ab- 
straktion angelegt sind ader sich betont 
gegenstandlich geben. 
Daß die neuen Arbeiten des Künstlers wieder 
entschieden bei den frühen surrealistischen 
Zeichnungen anschließen würden. die vor 
etwas mehr als einem Jahr in der Galerie 
Peithner-Ltchtenfels zu sehen waren. durfte 
erwartet werden. Uberrascht wird man 
freilich durch gelegentliche pop-cirtlstische 
Elemente und Matzchen. die Rainer in grell- 
bunien Musterungen virtuos anbringt. (Nicht 
minder lustig die Titel seiner Blauer: "Der 
sich elnrollende Großvater". ..Fliegenfresser". 
i,Kortigsschlznphrenie") Selbstverständlich 
fehlten auch nicht einige der typischen Uber- 
zeichnungen, von denen Rainer weder lassen 
Wtll noch kann, Zumindest der deutlich 
angebrachten Aufschrift nach entstanden 
unter Alkahaleinwirkung (im Meskalin- 
rausch wenn's stimmt): die Blätter „Nasen- 
king .,Grantiger Herr" und ,.Danald 
Duck , Die hier stärker vorangetriebene 
Autlbsung der Farm, eines Bildkanzeptes. die 
erregten Fahrer und Wischer lassen erken- 
nen. dat} man es in diesen Beispielen e wie 
bei Rainer uberhaupt m mit aufschlußrelchen 
Grcnztallen der Kunst zu tun hat. die neben 
einer Kritik der künstlerischen Qualitat und 
verbindiiehke'__ zu grundsatzliehen kiinsl. 
theoretischen uberlegungen und Spekula- 
tianen herausfordern. 
Was bei Rainer immer schon faszinierte und 
die Eigenart seiner Arbeiten ausmacht, ist 
neben seiner unbesireitbaren Begabung und 
unabhängig davon. welche Absicht man irn 
einzelnen dein Künstler unterstellt. der we- 
sentliche Anteil des unterbewunten an seinen 
schbbtuiigen. oewiit. iiainer hat seine 
Maratten. Er versteht zu bluffen und frotzelt 
das Publikum. das auch in der Demokratie 
auf seine l-tofnarren nicht verzichten Wlll. Bei 
alledem bleibt er Jedoch immer er selbst; 
und zwar auch dann, wenn er ganz bewuBl 
 
 
einen Gag arbduziert und rnil aunersier 
iiatrinesse ans werk geht (Abb. s). 
KLEINE GALERIE 
Karl Gruber 
Erfreuliche Fortschritte einer Weiterent- 
Wicklung zeigen die Arbeiten des geburtigen 
Katntners und heute in Wien lebenden 
Kunstlers Karl Gruber. die in der Kleinen 
Galerie in der Neudeggergasse ausgestellt 
waren, wo in letzter Zeit u. cl. auch Bilder 
Elisabcths Kowalskis und Mlschtechniken des 
Grazers Luis Summer zu sehen waren. 
Die klar konturlerten Holzreliefs Grubers 
(er selbst spricht lieber von Graphiken) 
weisen vor altern irn Farrnalen eine Stei- 
gerung und Festigung auf. Seine Haupt. 
themen sind Flgurengruppen, Kopfe und 
weite. herbe Landschaften. Der noch irnrner 
merkbar van Moore beeinflußte Kunstler 
fuhrt in ihnen ein bildnerlsches Bemuhen 
tart. das in dnnlicher Weise wie bei dem 
vorhin erwannten Hubert Pfaffenbichler 
(IKC) durch Askese. eine vernunftige Oka- 
nomle der btldrierischen Mittel und Methoden 
gekennzeichnet ist. Gelegentliche Einflüsse 
des Kunstgewerblichen auf Grubers Klein- 
plastiken multien in Zukunft freilich nach ent- 
schledenar zuruckgedrongt werden (Abb. 9) 
GALERIE STUBENBASTEI 
Suzan Hazai 
Mit einer Ausstellung in der Kleinen Galerie 
vor zwei iahren gelang es Susan Hazai. einer 
geburtigen ungarin. die 1955 nach Oster- 
reich kam und hier von dem damals nach 
in Wien weilenden Kunstkritiker Jorg Lampe 
entdeckt wurde, erstmals, das Interesse des 
Wiener Kunstpublikums in stärkerem Maße 
auf sich zu lenken. 
Ihre neuen Arbeiten. die sie im März und 
April dieses Jahres in der Galerie auf der 
Stubenbastet ciusstellte. konfrorltierlen nun 
mit dem bisher uberzeugendsien und ge- 
schlassensten Abschnitt ihres Schaffens. eines 
still gewachsenen Werkes. das durch Poesie 
und Natutverbundenheit gekennzeichnet lSl 
Vorsteltung und Wirklichkeit bilden in den 
Arbeiten von Susan l-lazai eine organische 
Einheit. Die Welt ihrer kosmischen Land- 
schaften. Felsen, Stelnformatianen und wol- 
kenkralzerahnlichen Gebilde ist von innerem 
Rhythmus und Gleichklang erfüllt. Die 
Grundtendenz der Malereien und Graphiken 
Susan l-lazais wurde von Kristian Sotrifferi 
der fur diese Ausstellung das Vorwort ver- 
faßle, dahingehend interpretiert, "die Welt 
als etwas Allumfassendes begreifen zu wollen" 
(Abb. io). 
MALEREI 
GALERIEN 
Gäste aus Prag 7 
Franz Poetscti 
Trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens hat 
die der Linzer Künstlervereinigung "MAERZ" 
untnrstchcnde und von ihr gegrundeie 
..Galerle am Tciubcrirricirkt" bereits Er- 
sbrierlliches geleistet. Dichterlesurtgen. Kan- 
zerie. varirage und die irn vardergrund der 
von Peter Kubavsky geleiteten Galerie ste- 
henden Ausstellungen ln- und ausldndischer 
Kiinsller wirkten sich belebend auf das ober- 
UND GRAPHIK IN LINZER 
Neue Bilder van 
österreichische Kunstgeschehen aus. bie von. 
der Maerz-Galerle besonders gepflegten 
Auslandskantakte, Zeichen eines zielstreblgen 
Ausbruchs aus orovinzieller Enge, erwiesen 
sich dabei durchwegs als lohnende Initiativen. 
die diesbezügliche Vergleiche mit Blick- 
richtung aui Wien nicht zu scheuen brau- 
chcn, 
Die ciruppenaussieiiung von Prager Künst- 
lern, die im Februar und März dieses Jahres 
am Taubenrnarkt zu sehen war, besali zwar 
nicht uberwältigendes Niveau, dafür iedacn 
gute Durchschnittsquctlltot und entsprach eiwa 
dem. was man als solide Moderne zu be- 
zeichnen gewahnt isl. bart man heute iii 
Prag ebenso wie in Belgrad. Laibach. 
zagreb. Krakau bder Warschau nichts 
von einer Priaritdt des sozialistischen Realis- 
mus wissen will und sich jenen künstlerischen 
Tendenzen und Problemen zuwendet. die 
auch irn Westen aktuell sind, ging auch aus 
dieser Ausstellung hervor. Neben ausdrucks- 
starken, verhditnisrnalsig grab gemalten 
Portrats von Vavro Oravec und den surreal- 
dcldalstischen Objekten Jan Svanmayers 
verdienen die Strukturenabstraktidnen von 
Cenek Prazak, die mit Sensibilität gemalten, 
ebenfalls sehr stark van strukturellen Reizen 
und Feinheiten lebenden Bilder von Josef 
Lehoucka sowie eine kleinere Stelnskulptur 
von Miias Chlupac hervorgehoben zu wer. 
den. 
In der Neuen Galerie der Stadt Linz. Wolf- 
gang-Gurliil-Museurn, wo zuletzt eine be- 
sonders sehdne Ausstellung von handge- 
weblen Bildtepplchen Fritz Riedls und aus- 
gewanllen Keramiken des wieners Kurt 
Ohnsorg stattfand. zeigte der 1912 in Artholz 
(bei Neubislritz) geborene und seit 1945 in 
Linz lebende Maler Franz Paeisch eine 
repräsentative Kollektivschau seiner Öle 
bilder. 
Poetsch. der seit 1952 der Wiener Secession 
angehort, gab mit dieser Ausstellung einen 
interessanten. teilweise imponierenden Uber- 
blick uber sein Schaffen seit 1948. wobei den 
in den iahreri 1965 und 196a entstandenen 
Werken, die mehr als die Haltte der ins- 
gesarnl iis Exponate ausmochten. besondere 
Bedeutung zukarn. 
Uber gelegentliche surreale Anfange in der 
unmittelbaren Nachkriegszeit und kurz dar- 
auf entstandene konslruktivistiscn bestimmte 
Bilder. die als Durchgangsstbdiurn zu werten 
Slndi gelangte der Kunstler etwa um 1961i 
(aus diesem iahr stammt das eindrucksvolle 
Landschaftsbild .,Vorfruhling"t zu einer 
immer eigenstdndiger werdenden. in inten- 
siver Verbindung zur Natur stehenden und 
durch sie in sehr vielfaltlger weise beein- 
flullten, weitestgehend abstrahierten Malerei. 
die seither sein (Euvre kennzeichnet. 
Seine kraftvoll und beherrscht gestalteten. in 
den Details iedbah ungemein subtilen und 
leisen Bilder. unter denen so reife und aus- 
gewogene Werke wie das 1966 gemalte 
,.Cilu'hende Moor". Steinbruch I" und ,.ve- 
getatian iin Schnee anzulreiten sind. be- 
ziehen aus ihrer Verbindung expresstver und 
imbressianistischer Elemente ausgeprägten 
sliininuiigsgenalt. 
Franz Poetsch erweist sich in seinen Arbeiten 
als Vollblutmaler. der virtuos die Farbe zu 
handhaben versteht und nur selten ins allzu 
Dekorative, Gefuhlsbetante und Außerhche 
abglcltcl (,.Madanna", .,vegeialian irn 
Wald"), wo dann auch prompt Schwachen 
zutage lrelen seine besten Bilder. wie die 
irn Absatz vorher genannten und anäere 
rnehr, vertugen iedach zweifellos uber iene 
Verbindlichkeit und malerische QUOlllÖl, datt 
sie in einer Bestandsaufnahme asterreichi. 
scher Kunst ab sbtart nicht mehr iibergangen 
werden saiiten (Abb. ii, 12). 
 
Peter Baum 
BlLDTEXTE 6712 
e. Strukturenbild von lirka. Aus der Aus- 
stcllurig des Künstlers itTt Griechenbeisl 
in Wien 
7 Der Maler und Graphiker Hans Stau- 
dacher, dessen Bilder in Ausstellungen 
in wien und Linz gezeigt wurden 
a Blick in die Ausstellung Arnulf Rcliners 
in der Galerie nächst st. Steohan in 
wien 
s Karl Gruber, Holzrelief Aus der Kollek- 
tivc des Kunstlers in der Kleinen Galerie 
in Wien 
10 Susan Hazoi, Kosmische Landschaft, 1966. 
Aus der Ausstellung der Künstlerin in 
der Galerie auf der Stubenbüstei in Wien 
11 Franz Poetsch. Steinbruch, Öl 
IZ Franz Poetsch, Vogetanatarriie, Ol (Abs 
btldungen 11. 11 aus der großen Kollek- 
tive des Künstlers in der Neuen Galerie 
der siadt Linz) 
(Abb. 12 siehe s. 53 oben) 

	        

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