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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 96)

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x F. Kanul, Die Ruinen a - Alexandexpulastts in llvlgrntl. 
Aquarell. Amin- n" rlvischen Akademie der wnn-n. 
schaften nna Künste, Hclgrad 
u Löwe und Knmole in. Alexauderpalastes in Hclgratl. 
Museum der Stadt Belgrad 
  
ANMERKUNGEN 19- M) 
w Vilevsky. 70-71. 
1" Universitätsbibljothek nivctozar Marktvviiä" in Belgrad, 
sign. Nr. 14l34. 
31 Tudor Stcfatioviö Vilovvky, I7ie Metamorphose llelirratis. 
Belgrad 1'111. 46. 
11K. Schmidt. üp. cit., H Ill d 140i. und 1402. 
13 Plan N, Il "Von der Festung Bellgrad aus Welchen die 
obere Bt Hcuheit aller Werke und Gelände 1u ersehen 
ist um beylicgender Besthreibung No. n." 
14 Das Tagebuch tiiescs Ufliziers betragt uher dreißig Seiten 
und bietet eine dem iertc Beschreibung der Festung und 
aller ihrer Objekte. Zur Kenntnis der lung während 
des AutKnndes muß jedoch bedaeht werden, da!) die 
Osterrut 1er während ihres kurzen Aufenihaltes von 1789 
bis 1790 lll der Festung gcwixse Bauten einem" haben. 
15 Popovie. IIt-iträge . . . 233. "Gleichermaßen Ware dines 
ein öder Platz wohin auch die Ksl. Fnrtiticatitm 1727 
cine neue t Wanne zu Logirung deren im. Fortilications- 
maurer err htet, in selber auch anietzo bemelte Maurer 
einquartitt uynti." 
z" Demo. 365. unter Nr. 1375. 
11 ijniximir Nikie, Aulubitägtaphie Anastas Jovantwiös, 
Gndlitljlik Mm], grinia Ucogtadi! (Jahrbuch des Museums 
der Stadt llelgrzid). Buch III 1956, 395 7396. 
35 Radoslav Pcroviö, Rund um den Aufenthalt Dusitci 
Obraduviüx in Belgrad (1WJ7Y1XII). KOVCEZIC i 
Beiträge und Angaben ' l' Dositej und Vuk, 7. lluch, 
Museum Vnk und Doxi Belgrad 1'766, 71. R. Pcruvie 
fuhrt das mchtilerodetilhchle Nlauuskript Mita Petruv , 
Beograd, au, der Sagt! „Der oberste Anführer Karadiorde 
bCWOhnLiJ das Delisquartier. das nti. in der heutigen 
Knez Mi ajlu ulica befand. dort wu heute das Haus des 
Aputhekers Jova Durie mit der Fmnt der schmalen 
Uskoeka ulica zugekehrt steht, die auch heute zwischen 
dem Narodni muzrj (Vnlkstnltseiun) und dem Haus (lLTS 
Alex Komtautinnvie be. -ht ' 
1' A. jovanoviö sagt ausdr cklich. dal! das Grundstück 
("dieser große Platz") des zerstörten Delisquartiun dem 
Fursten Alexander. liöclutwahrscheinlich mit der Mntix. 
rung geschenkt wurde. da er einst Karadjordie gt-li n 
hatte. Ni iÖ. op. (in. 396. Die von Perovlc angefuhrte 
Lokalisierung entspricht der Lage liCX Maurerkaseme. 
Dem entspricht auch ein russischer Plan von Belgrad 
aus dem Jahre 1808. den R. Perovie auf derselben SC e 
zusammen mit seinem Artikel zeigt und auf Grund dessen 
er vnrausselzt, am sich das Delxsqtiaiticr „irgendwo in 
der Mitte nvischen den heutigen Straßen Vuka Kmradiiöa 
und 7. Juli befunden hat" , . 72). Dies ist die annäherndste 
Lokation d Delisquari rs und der Maurerkasernc. 
  
 
 
 
 
 
  
 
   
 
Minoritenkltister in luczug auf die Nord- 
richtung auf Karte Nr. 14 horizontal cin- 
gezcichnet und auf Karte Nr. 15 ßerlikrll! 
Laut Karte Nr. '15 liegt das Franziskaner- 
kloster südöstlich der jesuitcnkirche, laut 
Karte Nr. 14 nordöstlich von diesem Kloster. 
Ähnlich liegt der Fall mit dem Palais des 
Kommandanten. Auf Plan Nr. 15 ist es 
nördlich des jcsuitcnklosters eingezeichnet, 
auf Plan Nr. 14 ist ein Komplex ähnlichen 
Grundrisses (offenes Parallelogramm in 
Trapezform) riizllirb des Klosters einge- 
tragen. 
Die Zeitgenossen beschreiben das Palais 
wie folgt: „In Doräola gibt es etliche 
instandgesetzte Häuscr und verfallene Bau- 
ten mit sehr schönen Fassaden. Eines 
dieser Gebäude War das Schloß des Prinzen 
y. 
Engen, das von den Türken ,Pirinz- 
hanc" anstatt ,Prinz-hane' benannt wurde, 
Woher die Benennung ,Pirinöana' rührt"3il. 
F. Kanitz zeichnete die Überreste dieses 
Gebäudes, die über die türkischen Häuser 
hinausragen, mit gewissen Einzelheiten auf, 
die für die Rekonstruktion des ursprüng- 
lichen Aussehens zumindest eines Teils der 
Fassade aufschlußreich sind. Kanitz be- 
schreibt sie eingehend: „Die Architektur 
des Palastes erinnert an die prächtigen 
Bauten des Kunstsinnigen Prinzen zu Wien, 
an sein Belvedere und seinen Palast in der 
Himmelpfortgasse. Ihr Erbauer dürfte 
höchst warschcinlich auch den Plan zu 
den Eugenschen Bau in Belgrad entworfen 
haben. Seine zum Theil nach außen noch 
erhaltenen beiden Stockwerke zeigen sehr 
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