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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 98)

 
musealer Zusammenlegung geltend. Die 
Gründung des Kunsthistorischen Museums 
durch Kaiser Franz Joseph I. mit seiner im 
Jahre 1889 eröffneten „Waffcnsammlung" 
tat dazu den entscheidenden Schritt. 
In einer grundlegenden Planung wurden 
unter der wissenschaftlichen Leitung des 
hervorragenden Wai-fenhistorikers Wendelin 
Boeheirn vereinigt: die Rüstkammersäle der 
kaiserlichen Ambraser Sammlung im Un- 
teren Wiener Belvedere, die dynastischen 
Bestände der Hofwaffensammlung im 
Wiener Arsenalmuseum, die historischen 
Reitsättel und Roßzeugc aus der Hofsattel- 
kammer im Hofstallgebäude, eine Auswahl 
des Kostbarsten aus der Hofjagdkammer 
ebendort. Es erfolgte eine letzte Einver- 
leibung aus den kaiserlichen Schloß- 
sammlungcn auf Ambras in Tirol und aus 
der Franzensburg in Laxenburg bei Wien. 
Damit wurde erst so recht der Eindruck 
von der Vormachtstellung Wiens auf dem 
Gebiet der historischen Waffe begründet. 
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