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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 97)

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brauch abgcformet und verschnitten wer- 
den . .. so geschehete mir hiermit eine 
grosse Gnad, da solche Reiß könnte bald 
geschehen, damit Euer Gnaden gemelte 
Modelle zuvor annoch gantz seheten." 
Die Mitteilungen dieses Briefes machen 
verständlich, weshalb in den Vertrag 
die Bestimmung hineingenommen wurde, 
das „Modell wiederum in alten stand . . . 
zu rückzustellen" 7. 
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Durch das Auftauchen des Modells sind 
nun tatsächlich alle Stadien, die ein barockes 
Kunstwerk bei seiner Entstehung durchlief, 
erhalten geblieben: der erste gezeichnete 
Entwurf des Altars, die plastische Aus- 
führung dieses Entwurfes - das kleine 
Altarmodell, das sich in den Stiftssamm- 
lungen von Seitenstettcn befindet - und 
das im Maßstab des Originals ausgeführte 
Modell des Rahmens, also eines wichtigen 
Bestandteils des Gesamtplanes. 
a Melchior Hefele, Modell für den silbernen Rahmen des 
Gnadenbildes von Sonntagbcr . Lindcnholz, 1151. 1mm. 
gewerbemuseum m Schloß c arlottcnburg, Berlin 
4 Der silbern: Rahmen dcs Gnadenhildes von Sonntag- 
bcrg, ausgeführt von Ioscph Wilhelm Ricdl in Wim. 
1153-1756157. Die: beiden Marmorcngcl von Jakob 
Christoph Schletterer, 1754-1756151 
ANMERKUNG 7 
7 Wu das Zuschneiden des Modells beuißl. 90 lißl sich, 
laut Mitteilung von Direktor Dr. Arno Schönberger, 
Bctlin, an der Rückseite du Rahmens deutlich fest- 
slcllcu. daß er in zwölf Teile zerlegt w". Einige der 
dafux notwendigen Schniilc sind auf den Abbildungen 
gut zu sehen.
	        

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