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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 97)

 
Karl Oettinger DIE BILDHAUER MAXIMILIANS 
AM INNSBRUCKER KAISERGRABMAL 
Von allen Projekten Maximilians zu Ruhm und Gedächtnis seines Hauses und seiner 
Person ist sein Grabmal in Innsbruck, wicwohl Fragment geblieben, das größte. Es 
wurde zum bedeutendsten Kunst- und Geschichtsdenkmal seines Lieblingslandes Tirol 
und blieb die gewaltigste Schöpfung der Plastik im Deutschland jener Epoche. Maxi- 
milian hat sicheren Blicks die führenden Meister Süddeutschlands zur Mitarbeit heran- 
gezogen: Veit Stoß und den Artusmeister aus Nürnberg, Hans Lcinberger aus Landshut 
und Gilg Sesselschreiber aus München. 
In diesem Buch wird nun versucht, aufgrund neuer Prüfung aller wichtigen Nach- 
richten eine gesicherte Ausgangslage für die Stilkritik zu schaffen. Dann geht es um 
die Methode, das schwierige Problem der Überlagerung des Anteils von Visierem, Modell- 
schöpfern, Wachsschneidem und Bronzegießern zu bewältigen. Das Resultat ist die 
Einschränkung von Sesselschreibers Anteil auf fünf Figuren. Die drei großartigsten Frauen- 
gestalten des Grabmals werden in ihrer Erfindung auf den Artusmeister, Veit Stoß 
und Hans Leinberger bestimmt. Gilg Sesselschreiber, um eine Stufe niedriger im Rang, 
hat gleichwohl als Hauptbeauftragter Maximilians eine Schliissclstellung inne. Das Ver- 
hältnis des Kaisers zu seinem widerspenstigen Grabmalmeister ist historisch wie kultur- 
historisch von gleichem Interesse. 
126 Seiten 
in't 36 Bildtafeln 
m11 17 Bilden: 
' Trxt. Format I9,5x 27a 
. Ln. DM 39,- 
VERLAG HANS CARL 
NÜRNBERG 
 
  
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ANTIKE MÖBEL UND 
KUNSTGEGENSTÄNDE 
GEGRUNDIZT 1901 
1010 WI EN I, 
SPIEGELGASSE 15 
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Julins v. Blaas (Alhano 1845-1923 Wien) 
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