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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 100)

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cter Panholzer 
)IE BLUMENSÄLE 
JNI PARKRING 
ur Gerclyirbte der Garteubaugexeflxubaft und 
rar Aurxiellungxgebäzzde i 
Entwurfsperspcktivc von Weber (undat. und unsign v 
der ihm eigentümliche elegante Zcichenszil sowie 
Phantasievcrbauung im um". Hintergrund bestätigen 
die Urheberschaft Webers 
Historische Aufnahme der k. k. Gartcnbau-Gescllsrhafi 
in Wien 
 
DIE GRÜ NDUNGSJAHRE 1827 71837 
Die erste allgemeine öffentliche Pflanzen- 
ausstellung auf Wiener Boden fand im Mai 
1827 in den Glashäusern des Fürsten 
Schwarzenberg am Rennweg statt. Zu 
dieser Zeit waren in anderen Städten Euro- 
pas schon längst ähnliche Ausstellungen 
abgehalten worden, Während in Wien nur 
einige Privatausstellungen einzelner Garten- 
freunde, etwa jene Jakob Kliers, des Hofrates 
Kernhofer, des Regierungsrates Krebner 
und des Malers Hirschler, von den zahl- 
reichen Blumenfreunden des biedermeier- 
lichen XViens bewundert werden konnten. 
Die Pelargonien Jakob Kliers Wurden sogar 
durch den Besuch Kaiser Franz' U. aus- 
gezeichnet, der selbst ein großer Garten- 
liebhaber und dazu ein hervorragender 
Kenner der Blumen- und PHanzenkunde 
warl. Im Wien dieser Jahre, in denen die 
gesellschaftliche Initiative vom Bürgertum 
ausging, herrschte daher großes Aufsehen, 
als diesmal die höchsten Mitglieder des 
Kaiserhauses, vor allem Erzherzog Anton, 
als Ehrenprorektor eine reichhaltige ölfent- 
liche Blumenausstellung anregten und un- 
gefahr alle klingenden Namen des Wiener 
Hofadels, aber auch ausländische Hoheiten, 
wie Prinz Gustav von Schweden, die Für- 
stinnen Hohenzollern, Jablonowska und 
Fürst Rasumof-fsky, unter den Förderern 
und Teilnehmern dieser Ausstellung zu 
finden vwaren. In diesen höchsten Adels- 

	        

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