MAK

Full text: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 100)

Bruno GlFOFtCOil, Obiekt, issma Powcstcr. Silber 
gesprttlt, H. 180 m, s es cm, T 30cm 
Bruno Gironcoli, Doppellorm, Obiekt, wen. Poly- 
cster, Kupfertarbc, H 155 cm, a 140cm. T. 75 cm 
Burnu VON Snrtory, Slahlobiekt. Berlin, wen, Stahl. 
bemalt, und rostfreier Slahl, H 6,50m 
Curt Stcrivert. Wcrksnurrirviert 26a. DIE zweite 
menschliche Parullel-Si1uation' Stalingrad (Ause 
Schrittt), Vitrine 1 
Adolf Frohncr. Schwarzer Sessel, tsss Materralbild 
rriitPVC 
 
Einen ganz anderen, eigenen Weg scheint uns 
Bruno Gironcoti zu gehen. Der in Wien lebende 
Künstler wurde ebenfalls 1936 geboren, und zwar 
in Villach, Kärnten. Er kommt von der Graphik 
zur Plastik, und ursprünglich sehen wir in seinem 
dreidimensionalen Werk, bei dem er Drähte, 
Holz und Metallleile verwendet. ein Kraftlinien- 
gefüge abstrahierter menschlicher Erscheinungs- 
formen, in denen ein starkes lineares Element 
vorherrscht. Konstriiktivistische Anklangc sind zu 
spüren. lvtit einem großenjlöchig gefügten "Kopf", 
einem reliefartigen Körper wendet er sich aber 
ganz einer ihrn eigenen Dingwelt zu, einer Ding- 
welt, die bis jetzt jedem künstlerischen Gestalten 
fremd war. Große Körper, meist in Polyester 
geformt, erinnern den Betrachter an Möbelstücke, 
an Badewannen oder an riesige Fingerlinge 
(Lingaml). Sogleich müssen wir aber auch diese 
Assoziationen verwerfen und feststellen, daß die 
von Gironcoli geschaffenen Obiekte nichts mit
	        
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