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Volltext: Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 109)

MENSCHLKIHL FIGUR. wlzlur UNI) vut; L 
sprinivr des mcluschllthcxu (resith . tin- Alicnutix- 
ung zur Vullarusiclit. dm Prulil. nnri nn HnlnzJ-lktuxlun 
er geboten. 7 um aus dem um ltnrrrnr. lu-rrnrlr- 
lisch, entstanden: zur Zelt Aklurs (1 (r (uns), nnr 1571:. 
- uischcs Museum rnr Angewandte Kunst. wn-n. 
.Nr u 
: Persptktivc an Timcn: das wescnrhthr Nlcrkmnl .nn 
rr in mit nmigcti Atlsxialuluxcix das Pmlil. Am Pfvnl 
td der Körper von der srnr her genirhnt-t, tlnch rin- 
rouderen Merkmale der Bewegung, lhC Heine. sieht 
n wie die beiden Ohren zur r; rrr. Uns „lliltlt-r- 
bot" nn Islam bezog sich auf (iotzeninhxle, nn-in nn-r 
xut- Darstellung von Figuren m einer irrnin-inrrr. (llvcn: 
stritt 7ur Fnkrrrnigti. Aus einer Hnninirrnr du Lnur 
osme Dihlaxxi (islcrrcithischc N.ulunnllvllxlltallxck, wn-rr. 
u. M 1.356, rnmur 
spr- rn der menstlilitheu Figur: an Stellung rn-r Figuren 
'in.1nclci' und nicht durch Fluchtpilnkrc ln-nrrrnrn nrn. 
n durch den Bezug auf xlnS Auge im nr-rrn-inr-rr. nn- 
rpcr der Figuren nnn dem lk-schnurr 711g nr rirn- 
rn- der Frcundlitllktlt (den Rücken kehren hcrleuu-t Auf- 
numg). Dvtuil xom seidenen jagdtcppirh. Perucn, 1 Jnn- 
xdcrt. L w} cm. n 323 rrn. Üsterreuhmluw Mrnrrrrrr fur 
gewandte Kunst. Wien. lnv. Nr. am. 
r Pcrspcktixc nn vn urpuri an nninrgnr- Kenn- 
fhen in der Kopf du's Vogels. Fr wird in der Regt-l nn 
)Lil dargestellt. - Ausschnitt aus der Uunltxn; des seidenen 
dtcppichs (s. Ahb 24) 
xpektixc um Tn-r. den tun-n nrnin nlM Prolil nnr rnrn 
den Ohren kenntlidx. Von den beiden lleinpnnren wird 
r eine: m Seitunmsicht gezeigt: der unr- n! nn-in m 
wegung, er stellt „Ruhc" vor. Fmgmt-nt einer Sihnle 
Fnycnre. Sultannbstl. 14. jrlurhilntlr-rt. 1a - 13 cm. 
rcrrexclustzes Museum fur rngrrr-nnirr Kunu, wn-n. 
r. Nr. 1d 93:9 
: menschhchc Figur: du: Husten tlur srinrn tltunimcrcil 
1 berauben somit die lne rhin-inn Figurci ' lcr gefahr- 
lcn Wirkung. Die Gesichter sind undxHu n . Augen. 
s: und Mund nicht ausgcfuhrt. Mnschrclciiclucr des 
(aus Nanr atl-tliil Mulmmunul (IZVJ 1341). Ägypten. 
unzc, graviert und tauscllierl. lJ 32.: und m3, H J-"lfiun. 
terreichisches Museum tnr angexundtu Kunst. Wien, 
. Nr. (m um 
uischlchu Figur im Kreise Jstxuluuisthel 
rollender. umgehen von Tnrrtn-nn-nir 
uthcrschale nn- Bronze, - n Rande ein l'un rnn kumu- 
r Hunden. Seldnhukidisclx, 12. [nnirrrrnir-n. n ms i'm. 
8.5 cm. Osturuirhisrhes Mrnrrnn fur nnguxxunxltlu: Kunst. 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
   
3939;? 
zuzuführen, der muslimische Künstler wollte 
Schönheit mitteilen, der Betrachter 
Freude enuvl-intlcn! 
lis hat sich eingebürgert, 7ur Illustration dcs 
zu Sagenden Dichterwortc zu zitieren. Da ich 
dem Brauche folge, führc ich Wbrtc von 
Mnkri. (T 1442} an, die er in seiner Beschrei- 
bung von Ä-kgypten gesetzt hat. Es sind Worte, 
die ein gelehrter llistoriograph scincm Vlfcrkc 
vcrmcintc, die aber weitergehend tiefere, 
allgemeinere Bedeutung haben: „Wenn das, 
was ich herausbrachtc, gelungen ist, und wenn 
das, was ich geschaffen und niedergeschrieben 
habe, zutriHt, so ist es xiöllig Gnade Allahs 
in der Höhe, aus dem Reichtum seiner Vorr 
züge und der Größe seiner Wohltaten über 
sollte 
 
7.2rSi:'e--2K2F2;s2ö1I5;.eerwßx . . 
39 
Vl LlhUl: LUM llhlAll 
2-1 Lichc zum lletnll. nn- muslunxsthen Künstler haben in 
Allen spnrn-n xnuncr utvdcl moßie Llclwc zum m-r 1 bu- 
n-n-n-n. oin- Elnlcgtnlrlvcit. l7it- xerwendureu Teilchen 
rirni oft innn uvmgr Mrunrn-nr- grull. Detail untr Tixch- 
pinn- nn pmiitcln Hau]. w. jnrrlrrrrrrn-rr 
 
 
Die Worte bezeugen eindringlich, welche 
Einstellung der Gelehrte hatte, und was für 
den Forscher galt, dasselbe galt für den Künst- 
ler, der mit den Händen werkte und die 
Kraft, zu schaffen, die Demut des 
Herzens von seinem (Entt empfing. 
Ich habe versucht, ein Bild des muslituischen 
Künstlers und Menschen zu zeichnen, scinc 
Haltung und Einstellung zur Kunst zu cr- 
Örtern und auf die Crednnken hinzuweisen, 
welche die Werke entstehen ließen. „Und 
wenn ich gefehlt habe in meinem Werk", 
schließe ich, wieder mit Mnkrizi, „so kommt 
es dem Menschen ehen mehr zu, zu fehlen 
und Schwächen zu haben, als dem genauen 
Kcnncr der unsichtbaren Dinge, ihn immer 
durch
	        

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