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Volltext: Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 109)

 
Supraporte eine Erklärung zu geben. E 
hebt sich jedoch die Frage, warum 
frontale Darstellung gewählt wurde. 
 
Wir wollen anderen die Erklärung mit 
des sozio-psychologischen Prinzips der l 
talität oder der autonomen Stilentwicl 
überlassen, unser Weg führt von Quel 
Quelle. Auf die Spur einer weiteren, fü 
Erklärung nötigen Quelle führt uns dil 
erwähnte Darstellung Wenzels und der 
in exalluliane rrunlr. Wir sehen auch, da 
Wcnzcls Zeit der persische Drchknotcn r 
das Kreuz antithetisch ersetzt wurde 
taucht als Emblem Wenzels mit dem 
Vogel zuerst am Brückenturm auf, dort 
ist das Prof-i] Wenzels mit dem des persi: 
Siegers über die Araber, Bahram II., 
einem Felsrelief gut vergleichbar. Ba 
trägt hier einen Flügelhelm, Wenzel hat 
einen luxemburgischen Flügelhelm neben 
der längst als „mesopotamisch" empfu 
wurdelß. Er dient auch als Kopfkisser 
Grabstatue Piemysl Ottokars II. m girani 
Peter Parler im SL-Veits-Dom. Die E 
dieser Figur jedoch, die auf eigenen B 
wie eine Renaissancebildsäule stehen kö 
geht zugleich mit dem Typ des persi: 
Schapur-Kolosses und ähnlichen Herrs 
und Götterdarstellungen in iranischen R 
zusammen. 
13 
I4 
15 
Burg Karlslcin, Kapelle des m. Kreuzes, um 1351 
in das Gewölbe 
Eisvogcl im Drehknoten. Emblem Wcnzels IV. a 
Städter Brückcnlurm in Prag, um 1380 
Burg Karlslein. Kapelle der h]. Katharina, um 1357: 1 
slcin des Gewölbes nah: an du Suprapcrla. mil Gorg 
(gnllo-rümisch: Kamcc, 4.-s. Jh.) 
Sasanidischc Münzm 
Burg Klrliltiß. Kapelle des 111. Kreuzes 
 
ANMERKUNG 18 
1' Vgl. E. v. Grunhauz 
601". 
.Der1 
r. Ziir
	        

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