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Volltext: Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 110)

VORBILD ER UND VORLAGEN 
Diuer am! der folgende Artikel xind Beiträge {u einer 
kommmden Alustellurg ührr „Wiener Pargellan", die 
in der {weilen julirrxliälfte im Öxlzrreirlirrlren Mumm 
für angenmndle Kann in Wim rlatlfilnlnz wird. 
Kleinfigurige Hirsch- und Wolfsjagdcn in 
schmalen Friesen (Abb. 5), Jagdszenen mit 
dem von Hunden gestellten und angefallenen 
Wild (Abb. 15, 16, 26, 30, 32) und die „Dar- 
stellung verschiedener Thiere" in Laub- und 
Bandelwerkumrahmung (Abb. 34, 37, 41, 44), 
Tierjagden, großfigurig in dünngliedrigem 
Ornament (Abb. 8, 9), Reiter mit Hunden und 
XVild über die ganze Wandung von Gefäßen 
aufgeteiltl - dies sind die wesentlichsten 
Formen dcr Tier- und Jagddarstellung aus 
der Frühzeit der 1718 gegründeten Wiener 
Porzellanmanufaktur. 
Unter den Diverliuelxlenlr und Lzutbarkeiten de: 
Kajxerl. Haf: zur Zeit Karls VI. nahm die Jagd 
den ersten Platz ein: Und weil die jqgd derjenige 
Zril- l Qrlreib ixl, W001i! rirl: Kqyrerlielie Anymar 
am zzleirlen diuerliren, I0 umllm wir I'M! Joleher 
anielqo einige Nnelzrfeb! geben, berichtet Johann 
Basilius Küchelbeclterl im Jahre 1730. Er 
beschreibt das Fuebx-Prellen und die Reiger- 
Beige zu Laxenburg im Frühling, die Himb- 
jagden im Sommer, die grMeu wilden Xrhn 
Jagden irn Herbstl. Der Abschuß dcs W 
war den allerhöchsten Majcstäten vorbeha 
Das Volk war bei den kaiserlichen Ja; 
bestenfalls Publikum. Um so beliebter w 
die allgemein zugänglichen Veranstaltux 
im Hetzamphitheater vor dem Kärntnertr 
Wien, das am 18. August 1737 erö 
wurde4. Von der Tbierhelge und der grx 
Anziehungskraft dieses Schauspiels lJCfil 
Nicolai5 noch im Jahre 1781: 
 
 
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