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Volltext: Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 113)

, Cliil) DlC IUII FICUUC UHU LICDC an (UCSC 
wöhnlich einheitliche Arbeit gehen und 
'ercin mit mir etwas besonders gediegenes 
-n werden . . ." 
n bei erster läesichtigung der Anlage hat 
. die (irundlösung gefunden. Sie sah die 
estaltung des gesamten Termins vor: eine 
iefung zum See mit Platz für eine Ter- 
sowie die Anlage eines Bootshafens, die 
"htung von Tennisplätzen mit Umkleide 
:hen anderer Gartenbauten, die 
äunung der ganzen Anlage und 
l die Vergrößerung und die Innenaus- 
ing des Wohnhauses und den Umbau 
:hemaligen XWirtschziftsgcbaudes, welches 
Galerie an der Seeseite haben sollte. 
Vorarbeiten gingen schnell vorwärts: 
Auftraggeber und der Architekt waren 
liifer. Schon im Dezember 1903 ver- 
elte Loos mit dem Wiener Tapczierer 
elm Kremser, der die Tapeziererarbeiten 
ihren sollte; die Messingarbeiten sollte die 
ICI Firma Johann Heeg, die Zentrale 
ngseinrichtungen die ' ieher Fabrik 
n, Amman 8c Roetler liefern. Sämtliche 
rbeiten führte die Schweizer Firma O. 
nchy 8c liils, Vevey. unter Loos, Leitung 
Bis Linde Januar 1904 sollte l.o0s Detail! 
i und Zeichnungen der Fassaden liefern. e 
die Entwürfe der Umbauarbeiten wurde 
separat von Fall zu Fall honoriert. Der 
O. Februar abgeschlossene Vertrag setzt 
lic Honorierung für die Inneneinrichtung 
und 
VUr 
   
 
Dr. Beer hingegen skizzierte, wie nach seiner 
Vorstellung das „Entrem des Wohnhauses 
ausschauen sollte: eine kurze Treppe von 
beiden Seiten führte zu der Haustür, die sich 
hinter den vorgestellten Nlarmorpfcilern ver- 
barg; die Untermauerung sollte an der Stirn- 
wand mit Messing beschlagen sein, das 
Messinggeländer in einfachen geometrischen 
Formen ausgeführt werden; der glänzende 
Hintergrund sollte die strengen Konturen 
eines Sarkophagcs hervorheben, der als Brun- 
nen in der Äiittelachse vor der Untermauerung 
angebracht werden sollte. 7 So ein thea- 
traliseher Effekt widersprach sicher dem Loos- 
sehen Geschmack. Wie sich die "Mitarbeit" 
des Bauherrn und des Architekten weiter 
entwickelt hätte, ist schwer zu sagen. 7.ur 
Ausführung des Haupteingangcs nach Doktor 
Beers Vorstellung kam es nicht, unerwartete 
Umstände haben ihn auch von weiteren Vor? 
schlagen abgehalten. Wegen eines Sittlichkeits- 
deliktes beschuldigt, fuhr er schon im Mfir219U4 
nach Amerika, womit er weitere Verfolgung 
vermeiden und auf diese Weise die ganze 
Angelegenheit in Vergessenheit zu bringen 
hoffte. Diese Affäre bedrohte ihn auch finan- 
ziell, so daß er auf eine besonders luxuriöse 
Einrichtung der Villa verzichten wollte. lir 
7 

	        

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