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Volltext: Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 113)

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untergeordnet und sie harmonisch eingefügt, 
in allem erkannte man seine sichere Hand, wie 
man nach einigen Takten einen großen Kom- 
ponisten erkennt. 
Loos, der, wie er oft sagte, die Nerven eines 
modernen Menschen hatte, schätzte trotzdem 
die lebendigen Ideen einer gesunden Vergan- 
genheit, auf die er seine Reform basierte. Ihm 
selber war es gleichgültig, 0b er als revolutio- 
när oder traditionell angesehen wurde. Er 
glaubte, daß eine gesunde Entwicklung eine 
organische sein müsse, claß, wie ein römisches 
Sprichwort sagt, die Gegenwart, die nicht mit 
der Vergangenheit verwoben ist, tot sei. Esist 
das Zeichen des Genies, dessen Geist so um- 
fassend ist, daß er Widersprcchendes vereinen 
kann und so der Welt den sicheren Weg weist. 
3 Handgcschriebcncr Brief von Adolf Loos m seinen ehemaligen 
Schüler. Mitarbeiter und Frcund, den jugoslawischen Archi- 
tekten Zlatku Neumann 
4 Handgcschricbenzr Brief von Adolf Lons an Heinrich Kulkz 
vom 23, September 1916 (Dieser Bri -f von AdolfLoos an rriieli 
war die Folge einer Episode III einem Pariwr Rulaurnnl. als 
mcinc Frau und iCh ihn in Paris bcsuchtvn. Als Mitglied ries 
Gourmul-Clubs „Lcs cerir Pures" m: hn: er es sieh zur Auf- 
gibt. die "Östcrr "chcr" rnll frznzbsls her Küche bekannt- 
7UlhiChCh. Es ging rar meine m" zu weir, als cr ÄHSlClTl und 
Froschhnxcln bxstclltc, und sie weigerte sich, sie zu essen. Dar- 
über War Loos sehr empört. und nach unserer Rückkehr nach 
Wi -i erhielten wir den abgebildctcn B t der vor langer 
Zeit H1 durFrankfurtrr Zeitschrift VLTÜHCHÜICPII wurde, HK) 

	        

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