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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 115)

 
Fred Nowak 
...GEMALT VON ADI HOLZER 
IN ALADDINS HULE 
1 Adi Holzer, „Don Quliüte und Dulcinea", Mischtechnik 
auf Holz, 70x 100 cm, 1970 
2 Adi Holzer, „Fast 9th Idyll", Acryl und Collage mit 
Leinwand, so x 65 Cm, 1969 
a Adi Holzer, „Deine Welt", Ami und Collage auf 
Leinwand, 75 x so cm, 1970 
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Obwohl sich der Künstler der Grenzen des Sagbaren 
bewußt ist, versucht er doch stets, sich hinter diesen 
Grenzen aufzuhalten. Und auch dann, wenn er 
überzeugt ist, daß sein Werk niemanden bekehren 
kann, wird er trotzdem - so er nicht gerade der 
Gilde der ,Iotalnichtengagierten" angehört e 
bewußt oder unbewußt Zeitkritik oder wenigstens 
ein bißchen Prophetie betreiben. 
Adi Holzer hat etwas gegen „Festfresser", er 
schießt mit seinen Bildern wie mit Pfeilen auf die 
skandinavischen Schnclps- und Heringliebh 
die sich blöde intormierenden Zeitungs 
prangern, will all das Schreckliche, das 
der Welt passiert, mit hineinnehmen in s 
schcift vom Leben - und malt trotzdem sei 
Bilder so, daß in ihnen der rein künstler 
ästhetische Gehalt den der Aussage ül 
Wenn gar Wirklichkeit und Poesie verschme 
sind selbst die „schwärzesten" seiner Bi 
schön. 
 
 

	        

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