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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 115)

illierten Wappen ihrer Titel: Österreich, 
ermark, Kärnten, Krain und Tirol. Wahr- 
inlidi hatte die Herzogin diesen Kelch in 
m Heiratsgut aus Wien mitgebracht. 
farbenfrohen Wirkteppidie dienten zur 
xglidikeit und Wohnlichkeit der Räume. 
dem bischöflidien Sdiloß Straßburg in 
nten stammt ein reizvoller Bildteppich mit 
lden Leuten und Fabeltieren" (Abb. 9), 
um 1460, ebenso wie der etwas später zu 
erende mit dem seltenen Motiv der „Wild- 
2 bei der Landarbeit", in der Sd-iweiz 
irkt worden war. Auf märchenhafte Weise 
hlen diese Teppidie von den menschlichen 
isüditen. Das Mittelalter liebte das Thema 
„wilden Leute", denn diese verkörperten die 
:rwachte Naturliebe, die Flucht vor der 
reue der Welt in das Reidm der idyllischen 
ur, wie die sid1 über die Teppiche dekorativ 
ngenden Sprudibänder verkünden. 
Karlsruher Ausstellung gab ein eindrudcs- 
zs Bild von der großen schöpferisd-ien 
ade des Oberrheingebietes. Zugleidi erweckte 
das Verständnis für die darzustellende 
rhe im ganzen. Denn der geistesgesdiidit- 
Hintergrund des Spätmittelalters offen- 
sich sinnfällig audi in der Plastik und im 
stgewerbe dieser Zeit. 
 
lascrbcdnr. Fassung Silber vergoldet, Höhe xs cm. Süd- 
wum, 15, Jahrhundert. Wien, Kunsthistorisdxes Museum. 
Immlung im Plasxik und Kunsxgewerbe 
u. Christophorus. Holzsdaniu, Meister H. 1.. Wien, Gra- 
hisdn: Sammlung Albenina 
Tildleute mit Fabeltieren. Wirkteppidu, Läng: sss cm. 
dlwriz, um m0. Wien, Österreichisches Museum für an- 
wandle Kunst
	        
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