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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 117)

 
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Arbeiten der Wiener Künstler viel großzügiger, 
aber auch pompöser angelegt, so als 0b in ihnen 
noch der Geist der Millenariumsfeiern lebte. 
Die Monumentalität der Entwürfe hat man mit 
der großen Summe, die durch eine öffentlidie 
Sammlung aufgebracht worden war, begrün- 
detß. Künstlerisch sind es meistens komplizierte 
Gebilde, in denen der historisierende Grund- 
gedanke mit neuen Elementen belebt und he- 
reichert wird. Sie unterscheiden sich damit 
schroff von den manchmal allzu schlichten Ent- 
würfen der Wiener Konkurrenz. 
Aus der Zeit des Preisausschreibens kennen wir 
audi einen konkreten Vorschlag der Aufstellung 
des Denkmals im Volksgarten. Nach einer an- 
onymen Flugschrift" und auch nach einer Zeich- 
nung in den Akten des Exekutivkomitees hat 
man offensichtlich ursprünglich mit einer Auf- 
stellung des Kaiserin-Elisabeth-Denkmals in der 
Mitte des Gitters gerechnet, das den Volks- 
garten von der heutigen Löwelstraße trennt. 
Der Verfasser der Flugschrift hat eine Prome- 
nade, die durch die Mitte des Volksgartens, 
vom Burgtheater zum Parlament, gehen sollte, 
vorgeschlagen. Das Denkmal der Kaiserin hätte 
nach ihm nicht abseits des Verkehrs, sondern 
gerade inmitten dieser neuen Promenade stehen 
sollen. 
Nach der Preisverteilung sollte sich das Exe- 
kutivkomitee entscheiden, welcher Bildhauer 
den Auftrag zu bekommen hätte. Trotz der 
verliehenen Preise hatte den meisten Beifall 
bei den Mitgliedern des Exekutivkomitees der 
Bildhauer Hermann Klotz geerntet, der die 
Kaiserin-Elisabeth-Statue in Meran geschaffen 
hattels. So entschied man sich für einen enge- 
ren Wettbewerb zwischen den Bildhauern 
Klotz, Bitterlich und Hellmer. Der Letztge- 
nannte aber hatte sich nur bereit erklärt, einen 
direkten Auftrag zu übernehmen und wollte 
an keiner Konkurrenz teilnehmen". An seiner 
Statt hat man dann den Bildhauer Stefan 
Schwarz zur Teilnahme aufgefordert. Erst in 
dieser Phase der Geschichte des ausgeführten 
Denkmals begegnen wir der Person des Ober- 
baurates Ohmann. Nach seinen eigenen Wor- 
ten" wäre ihm nach der endgültigen Lösung 
der Platzfrage klargeworden, daß man den 
Platz auch architektonisch gestalten müsse, und 
so hat er, trotzdem die Konkurrenz nur für 
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Bildhauer ausgeschrieben war, einen e 
Entwurf ausgearbeitet. 
Es war nicht das erstemal, daß sich O] 
mit der Idee eines Denkmals für die K 
Elisabeth befaßt hat. Schon im Jahre 185 
warf er - auf Anregung einiger Kunstf 
- ein Denkmal", das ungefähr an der 
des heutigen Verkelirsbüros hätte stehen 
also unweit der abgetragenen Elisabeth-I 
über welche die junge Braut Kaiser Fra. 
sephs I. 1854 in Wien einfuhr. Dieser 
Entwurf Ohmanns gehört, ähnlich w 
Budapester Entwürfe, nodw mehr der v 
genen Epoche des Historismus, insbesondr 
Neobarocks, an, als der sich ankündend 
jugendstils. Ein steiler, hoher Pylon ist h 
von einem Ritter, der einen Drachen bek 
Es ist also, ähnlich wie bei barocken Dars 
gen, eine Allegorie, die den Sieg des 
über das Böse ausdrüdtt. Neu ist nur, d 
Drache die Anarchie verkörpert. In der 
unter dem Pylonen, thront die Kaiserin, l 
Seiten sind Festzüge dargestellt - der fr 
Empfang bei der Ankunft der jungen b 
chin im Jahre 1854 und der Festzug aus 

	        

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