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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVII (1972 / Heft 124 und 125)

ekehrung des Saulus. Dominikus Stainhart 
Jgeschrieben. Von 16851695. Bayerisches Na- 
analmuseum München 
ekehrung des Saulus. Dominikus Steinhart. 
378-1680. lm Prunkschrank der Galleria Ca- 
inna, Rom 
ekehrung des Saulus. Dominikus Steinhart zu- 
eschrieben. Vor 1700. Privatbesitz _ 
eub der Sabinerinnen. Monogrammiert von 
ominikus Steinhart. Um 1700. Ehem. Coll. 
aberge, Leningrad 
aub der Sebinerinnen. Dominikus Steinhart 
Jgeschrieben. Um 1700. Stiftssammlungen Senkt 
lorianlLinz 
umpen. Raub der Sabinerinnen. Dominikus 
iainhert (Z). Um 1700-1710. Kunsthistorisches 
luseum Wien, Sammlung für Plastik und Kunst- 
ewerbe 
 
 
Teil ll 
Anmerkungen 1-17 (Anm, 8-17 s. Text S. 32) 
' Berliner, Elfenbein, 1926, 5. 112, KeL-Nr. 544, Tat. 230. 
7 Theuerkauff, Steinhart, 1971, S. 39 f., Abb. 19, Anm. 35 ff.; 
s. Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, NF XXl, 1965, 
5. 101, Abb. B7 (9,Bx15,7 cm). 
'Vergl. ein l. Elhefen zugeschriebenes Zedernholzreliet 
im Kunstmuseum Düsseldorf nach Rubens und Ternpesta, 
das den gestürzten Saulus in einer ausgesprochenen 
Kreiskomposition zeigt (Europäische Barackplastik Um 
Niederrhein, AussL-Kafalog Düsseldorf, 1971, S. 196, 
KaL-Nr. 103, Tat. 71, mit LiL; zu dem Vorlagenkreis 
Theuerkauft, Matthias Rauchmiller und lgnaz Elhaten, 
Diss. phil., Freiburg i. Br. 1962 [1964], S. 36 tf., Anm. 
311 ff., Abb. 139). 
Die Ersdieinung Christi im Münchener Saulus-Relief von 
ähnlicher Mächtigkeit wie Raffaels Gottvater, der Himmel 
und Erde scheidet (Loggien, Vatikan); wcihrend man 
glauben könnte, im Kitzinger-Relief sei links und rechts 
außen zweimal die Saulus-Gestall verschiedenen Vorlagen 
entnommen - die linke Gruppe erinnert an Raffeels 
Teppich desselben Themas in der Pinakothek des Vatikans 
-, geht das steigende Pferd wohl der Parmigianinas 
Wiener Gemälde zurück is. J. Freedberg, Parmigianine, 
his warks in painling, Westpart 1950, Abb. 65]. 
5 Herrn E. Kamler, Kitzingen, danke ich für die freundliche 
Erlaubnis, das Relief veröffentlichen zu können. 
4Ebenfalls Daminikus Steinhart nohestehend das heute 
verschollene, 15,7x31,5 cm große Elfenbeinrelief der 
Bekehrung Sauli, das sich vor 1968 bei Dr. Otto A. 
Burchard, Schloß Jegenstorf bei Bern, befand. 
Möglicherweise vom Stil dieses obengenannten Reliefs 
Dominikus' ausgehend das Bx18,5 cm messende Relief 
der Ungarnschlachl in den Slüdt. Kunstsammlungen 
Augsburg, lnv.-Nr. 955, sowie die fast quadratischen 
Reliefs Endymion und Selene und der Sturz Phaetons in 
den Kunstsammlungen des Stiftes St. Paul i. Levanttall 
Kärnten lUsf. Kunsttopographie, XXXVII, K. Ginherl, Die 
Kunstdenkmäler des Benediklinerstiftes St. Paul im Lavant- 
fal, Wien 1969). Dazu wäre vor allem die linke Partie 
des Reliefs, Moses durchschreilet das Rote Meer, in 
Aniwerpen ZU vergleichen (Steinhart, 1971, s. 41, Abb. 24). 
7A. D. Foelkersam, in: Alte Jahre, Oktober 1915, S. 33, 
Abb. IX (s. Teil l, Anm. 14]. 
'1'he Burlington Magazine, CIV, 712, July 1962, S. 289 tt., 
fig. 17; Theuerkauff, in: Wiener Jahrbuch für Kunst- 
geschichte, XXI, 1968, Abb. 81. 
' Theuerkautf, Steinhart, 1971, Abb. 20 ff., 24 f., 2 
"Theuerkautf, Steinhart, 1971, Anm. 41, Abb. 20 f. - 
Berliner, Elfenbein, 1926, Kot-Nr. 232, Taf. 182. 
"Wiener Jahrbuch . . ., XXI, 1968, S. 145 f., Kat.-Nr. 116, 
Teil l, Anm. 16. 
Dem {einteiligen Faltenstil nach von einer etwas früheren 
Stilstufe des Dominikus ausgehend das Elfenbeirirelief 
der Kreuztrcigung Christi im Museo Civico, Venedig 
(lnv.-Nr. 45; Photo-Nr. des Kunsthist. Instituts Florenz 
196493), des ich nicht im Original kenne. 
"lnv.-Nr. 4456, Höhe des Elfenbeinmentels 15,3 cm. Er- 
haltung - bis auf minimale Ausbrüche - gut. Geschenk 
der Kaiserin Maria Anna. L. Planiscig, E, Kris, Katalog 
der Sammlungen für Plastik und Kunstgewerbe, Wien, 
Kunsthistorisches Museum, 1935, S. 140, Nr. 26, 10 
(Deutsch, um 1700). 
Zur vergoldeten Silbermontierung R 11', 3446 Münchener 
Bescheu und Max Frenkenberger, Die Alt-Münchener 
Goldschmiede und ihre Kunst, München 1912, S. 184 und 
S. 368 tt. - Der 25,7 cm hohe silbervergoldete Elfen- 
beinhumpen desselben Themas (u. a. nach Pietro da 
Cortona) im Musee Cluny, Paris, lnvrNr. 20.598 mit 
Münchener Bescheu und Meistermerke IGO i?) vereinigt 
Sidirihurtsehe Slilelemente mit unmittelbaren Einflüssen 
von Wien (Matthias Rauchrriiller, Jdebb Arier). Der 
Goldschmied wohl Johann Georg Oxner l (1677 Meister, 
gestorben 1712) R 11', 3516. 
"Theuerkciuft, Steinhart, 1971, S. 40 ft., Abb. 26 6., 
24 f., 21, 29. 
1' Theuerkauff, Steinhart, 1971, Abb. 30a, Anm. 56. - 
Berliner, Elfenbein, 192a, s. 97, KaL-Nr. 454, Tcif. 209-211. 
R 11', 3446, Meislerzeichen 5507. 
"Vergl. dazu den Klosterneuburger Zylinder (Elfenbein in 
Klasterneuburg, 1962, s. 46 1., Kalk-Nr. 16, Abb. 171 und 
den Münchener Hurnpen des Franz 1. (Teil I, Abb. 131, 
der nicht nur im Detail härter und trockener wirkt, ähnlich 
wie das kleine Relief mit dem Goliethheupt, Berliner, 
1926, Ket.-Nr. 549, rdt. 211. Eine größere Schematisierung 
gegenüber dem Wiener Sobinerinnenhumpen zeigt der 
Ungefoßte Elfenbeinzylinder des Themas im Kunslgewerbe- 
MUSEUM Berlin, ihm-Nr. K 31111 (w. F. VOlbUClt, Die 
Eltenbeinbildwerke, Berlin, Leipzig 1923, s. a4, Abb. s. 115i. 
u Die Kunstdenkmaler VON Bayern, Schwaben vi, w. Meyer 
und A. Schödler, Stadt Dillingen, München m4, s. 234, 
Abb. 152 (R 111, 35071. 
"Berliner, Elfenbein, 1926, s. 111, Kat. Nr. 541, Tef. 226, 
(Deutsch, 1. Hälfte 1a. Jahrhundert) ohne Stadtbeschau. - 
Vergl. Stainhart, 1971, s. so, Anm. so. 
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