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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 127)

 
gene Klarheit und Normalität im Denken eines 
zrs und Architekten, der nur zu gut weiß, wie 
Bausünden im einzelnen wie auch im kollekti- 
iiese Welt verunstalten können. Lange Jahre in 
ralien, dann innerhalb der UNESCO auf 
atorischem Gebiet tätig, lehrt er seine Schüler 
Sauen für das Heute. Nicht das für morgen, 
rit er ganz nachdrücklich, das überlüßt er der 
nenden Generation. Die Ausstellung teilt sich 
' in die Sektoren Grundlehre, Diplomarbeiten, 
zlproiekte, Stödtebau. Es beginnt das Grund- 
um mit Natur- und Strukturstudien. Allererste 
erung an den Schüler: zu lernen, das Material 
in Griff zu bekommen, und lange noch nichts 
einem Zeichenstift. Zündhölzer, leere Zünd- 
iChDChiElH in spielerischem Aneinanderfügen 
Verschachteln lassen bereits iene architekturalen 
igesetzlichkeiten erspüren, die auch dann in der 
5D Architektenwelt bestimmend sind. Dieser 
zlergarten of Design" ist für iedes weitere 
um ein unerläßlicher Bestandteil der Methode 
issor Janebas. Hier beginnt er sein Bestreben, 
'rinzipien der Ausbildung mit seinen Erfahrun- 
Jbereinzustimmen. Noch einmal „Es gibt 
in Abfall"! an einem Beispiel. Aufgabe an den 
er: Ein Haus für einen Kunstsammler ganz 
nderer Prägung ist zu erbauen. Material: der 
e rohe Ziegel, der auch nicht in einem 
gen Fall zerschlagen werden darf. Hier also 
i die umweltschützerische Verantwortlichkeit, 
art mit der hohen Anforderung einer fast 
wtrischen Bauweise, ohne Verputz, der reine 
Ziegelbau! Oder eine andere Aufgabe: Ein 
xnblatt, eine Schere, der Schüler hat, ohne auch 
len geringsten Abfall zu schnippeln, ein Gebilde 
eine vielgliedrige Farm herzustellen, ohne iede 
eichnung versteht sich. Mini-Architekturen, die 
i ihre Einfachheit bestechen. Und wenn man 
i die Ausstellung geht, zum Teil hervorragende 
zmarbeiten: Jörg Maurer mit einer Sport- und 
anlage, in Aluminium praiektiert, die in 
vorbildlichen Konzeption die Anlage des 
isehäutels" längst überholt hat, das Proiekt 
lld Brunners einer Universität der Künste in 
I mit computergesteuerten Einrichtungen, die 
ikte moderner Hotels, Büro- und Kaufhäuser. 
iöherer Ebene Themen wie „Einordnung in 
iestehende Umgebung", Stödteerweiterungen 
"roiekt Klagenfurt). Ferner eine Arbeit über 
I „lnternational European Air Port Linzl 
:hing" und unter anderem auch auf breitestem 
i eine aus realen Gegebenheiten entwickelte 
e über Ortskernentwicklung in Aspang in 
erösterreich, Studien über Stadtzentren u. v. a. 
hließender Tötigkeitsbericht einer Architektur- 
erklasse, die unter Professor Janebas ver- 
ortungsvollen Händen auf festem Boden stand 
ioffentlich auf solchem auch in Zukunft 
n wird (Abb. 7, B). Leopold Netopil 
 
 
1 Bundeskanzler Dr. B. Kreisky, Bundesminister Dr. H. Firn- 
berg mit Frau Dr. I. Lindeberg, rechts Dr. O. lsaksson und 
Dr. V. Sofka auf den Planken des nachgebauten Wikin- 
gerschiffes [Eröffnung der Wikinger-Ausstellung) 
2 Wetterfahne der Wikingerzeit aus der Kirche von Söde- 
ralalSchweden 
3 Replik eines Multiples von Bai, „Uranie dagli amuleti", 
4 Friedensreidi Hundertwasser bei einerArbeitsbesprediung 
1972. Dietz-Otfizin, LengmooslOBB 
mit G. Dietz in LengmooslOBB 
 
 
Pundesminisferium für Wissenschaft 
ind Forschung 
lesuchersfofisiik der stuuflichen 
Auseen und Kunsfsummlungen 
ms Bundesminisferium für Wissensrhuft 
nd Forschung gibt bekannt, daß in den ihm 
nterstehenden staatlichen Museen und 
unslsammlungen in den Monaten 
lovernber 1972, 89.604, 
)ezember 1972, 71.963, 
änner 1973, 77.795 
asucher gezählt wurden. 
s Paul Flora in „7 fantastische Humoriswn" 
 
7 Meisäerklusse für Architekäur Prof. Janeba, Sludienarbeih 
Sirukiuren („Kindergclrlen Df Design") 
6 Tomi Ungerer in „7 fantastische Humorisien" 
 
8 Modell eines Bürohauses aus der Aussiellung der Meister- 
klussa für Archibeklur Prof. Junebu 
61
	        

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