MAK

Volltext: Alte und Moderne Kunst XIX (1974 / Heft 132)

genden Jahren in mannigfachen Aktia 
Malers fartsetzte, fiel auf fruchtbaren 
Selten nur bei den eigentlichen Architel 
die „Unwirtlichkeit der Städte" (Mitschei 
nach mehr verdichten helfen, sdndern b 
wenigen, die - teils von der traditionelle 
tektur herkommend, teils von der Ob 
- aus dem Ghetto von Technik, Funktio 
und Rationalismus ausbrechen und da: 
gehen, Utopien vorzustellen. Meist c 
Papier. Die Chancen auf Verwirklichung 
ring. Was realisiert werden konnte - o 
erst im Ausland -, sind spielerisch-an 
Proiekte, die als Denkanstöße den s 
lebensnotwendigen Bazillus von Phanti 
Experimentierfreude weitertragen. 
4 
1962 formulierte der Architekt Raimund A 
der sich mittlerweile in den Vereinigten 
angesiedelt hat, eine „Vision der Stadt": 
- Altäre - Menschen auf Rollen e 
brachene Bewegung - gläserne, ge 
Lichter - Kuppeln e festliche Gebäude 
zum Licht..." 
Ohne praktische Möglichkeiten zur V 
chung entstanden mannigfaltige Phan 
würfe, so eine Serie von zehn Höus 
Konglomerat von organischen, technoit 
phantastischen Formen. Höuser mit fli 
Vorhängen, mit Blumenwänden, Erde- 
Häuser. Ähnliche Gedanken verfolgten 
Pichler und Hans Hollein. Bisweilen x 
realisierbar, bisweilen reines Denkst 
manchen Zeichnungen van Max Peintner 
sich die Gedanken zu rein bildhafte 
„AutobahngröbeW, „Familiengrab als p 
scher Swimming-pool", betanierte LCJHCJJ 
Kritisch, bitter, aber doch auch von un 
bar romantischer Sehnsucht: eine S 
Menschenwerk, schwingt sich empor in z 
ken - Aufforderung zum Träumen. 
Nach der Mitte der sechziger Jahre h 
bis heute anhaltende Aufzeichnung von ' 
und Utopien, diese Forschungsaustlüge 
Land bislang unverwirklichter Arc 
phantasien Zuzug. Eine Reihe von Jung 
dem Zug der Zeit folgend, in Gruppen 
die „Haus-Rucker-Cofß die „Coop. Himn 
„missing link". Sie realisieren ihre Vorsti 
von der Befreiung aus der gegebenen I 
tonischen Misere in spielerischen Proie 
„Museum des 20. Jahrhunderts" organisi 
„Haus-Rucker" (sie residieren nun in Di 
und New York) einen gewaltigen Rumn 
das „Riesenbillard". Doch von der ve 
Glücksverheißung mit Hilfe der neuen 
schen Medien geraten sie immer mehr 
sches Fahrwasser. „Grüne Lunge", „Stac 
konzentrieren sich in iranischer Art auf 
prablematik. Gesellschaftskritik fließt GUt 
Arbeit von „Himmelblau" ein, die Flu 
für eine psychophysisch verkümmernde 
gesellschaft ergründen. Zum Thema Verö 
der täglichen Realität kreieren sie in Lor 
„Haus mit fliegendem Dach". Mit eine 
von Projekten und Entwürfen vstellt 
link" das scheinbar Selbstverständliche ll 
Der Einzelgänger Roland Gaeschl sut 
der Skulptur ausgehend, neue Wege r 
weltgestaltung: für Hannovers Stadtk 
20gramm entwirft er Straßenschluchten in
	        

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