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Volltext: Alte und Moderne Kunst XIX (1974 / Heft 134)

a" Kunst arrangiert, erzielten vielleicht die 
ilaktianen mit Publikumsbeteiligung des F. 
irth. 
U 
Versuch von St. Margarethen zurückkeh- 
müssen wir feststellen, daß hier eine tiefe 
1t unseres Seins ergriffen wurde. Wohl 
H1 wir mit technischen Geräten in das Welt- 
Jewegen uns in künstlichen Hüllen über 
le Himmelskörper, doch die Muschelbänke 
ein sind Zeugen unseres Herkommens. Hier 
en Wirklichkeiten bewußt, denen wir, wenn 
ie auch verdrängen wollen, nicht entgehen. 
kann aber nun ein Künstler dazu tun, um 
diese Wirklichkeiten aufzuzeigen? „Er kann sa- 
gen: hier bin ich, ein Künstler, ein Mensch wie 
andere, den es unglücklich madit, sehen zu müs- 
sen, wie der Sinn für das erkannte Wirkliche und 
Konkrete verlorengeht in einer Welt, die das 
Un-Wirkliche, das Pseudo-Wirkliche mit dem 
Leben verwechselt, die Standard, Konsum, Ar- 
beitszeitverkürzung, Lohnerhöhung und eine Ver- 
teidigung des keiner Verteidigung Werten mit 
dem verwechselt, was unser aller Dasein erfüllt 
und ordnen müßte"". 
Ein Mensch wie andere Menschen, meint So- 
triffer. Und doch bleibt die Polarität, hier der 
Aktive, dort das Publikum, hier einer, der es 
versteht, dort die Desinteressierten, günstigen- 
falls hier der Produzent und dort die Konsu 
ten. Wo bleibt die Kommunikation? 
Ansätze waren (und sind) schon in vielen S 
turen, die in St. Margarethen geschaffen 
den, vorhanden: Die Steine Karl Prantls, 
mit ihren Mulden und Rillen zum Betasten 
Darüberstreichen herausforderten, ähnlich 
pattierte Stele Erich Reischkes, die zum Beste 
geeigneten Blöcke des Israeli Mashe Schw 
Buky. 
Ein interessanter Versuch einer Erweiterung 
das Symposien in Breiteneich bei Horn, Nii 
Österreich. Hier haben der Architekt Mai 
Dick und seine Frau lnge, Malerin, einen 
reichgetficherten Kreis interessierter Mens 

	        

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