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Volltext: Alte und Moderne Kunst XVIII (1973 / Heft 126)

  
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7 Die Residenzstadt Wien von der Josephstadt an- 
zusehen. Kolorierter Kupferstich, 1785, 'l_. Etat, 
43x30,5 cm. lnv.-Nr. K. I. 7629 (18613), Ritter II, 
S. 2l4; Schwarz Nr. 43. 
Gezeigt ist der Blick auf Wien vom Westen gegen die 
Schotten- und die Burgbastei. Zu sehen sind von links 
nadt rechts fol ende markante Gebäude: Die Schotten- 
kirche, der Meikerhof, der Turm der Kirche Maria am 
Gestade, das Palais Liechtenstein und die Minoriten- 
kirche, die Kuppel der Peterskirche und die Staatskanzlai, 
dahinter St. Stephan und der Turm der Michaelerkirche, 
der langgezagene Leapoldinisdie Trakt der Hoflaur , 
das Hofbibliotheksgeböude von Fischer von Erla , 
Kirche und Kloster der Au ustiner und das Palais des 
Prinzen Albert, die heutige lbertina. 
B Lorenz Janscha 
Landschaftsmaler und Radierer, geboren in Krain 1749, 
gestorben in Wien 1812, arbeitete mit Carl Sdiütz und 
Johann Ziegler gemeinsam an der Herausgabe der 
Wiener Ansichten. 
Versammlung der schönen Welt bei den Kaffee- 
hüusern in der großen Prater-Allee. Kolorierter 
Kupferstich, 1794, von J. Zie ler, l. Etat, 45 x 34 cm. 
lnv.-Nr. K. I. 7629 (18602, Ritter II, S. 214; 
Schwarz Nr. 54. 
Der Prater - von „Prato", die Wiese -, ursprünglich 
ein kaiserlicher Jagd- und Tierpark in den Donauauen 
am Rand von Wien, der von einer korsoartigen Allee 
durchzogen wird, wurde von Kaiser Joseph ll. dem 
Volk geöffnet und ist seitdem eines der bedeutendsten 
Erhalungsgelände der Stadt. 
a Unser Autor: 
W. Hofrat a. o. Prof. DDr. Gerhart Egger 
Direktor der Bibliothek und 
Kunstblöttersammlung des 
Österreichischen Museums 
für angewandte Kunst 
A-'l0'l0 Wien, Stubenring 5 
Bild einer sehr prächtigen Stadt, deren große 
Bautätigkeit während der l. Hälfte des 18. Jahr- 
hunderts hier unmittelbar überliefert wird. So- 
mit ist diesen Blättern auch dokumentarischer 
Charakter eigen. Sie geben in ihrer großen 
Zahl die Schilderung einer der bedeutenden 
Zeiten der Geschichte Wiens. Hergestellt wur- 
den sie allerdings zu einer Zeit, in der diese 
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großartige Epoche bereits vorbei war. So zei- 
gen auch die Volksszenen dieser Bilder nicht 
den Pomp, der zu den Gebäuden gehören 
würde, sondern das einfache Leben einer ge- 
rade noch ruhigen Zeit, unmittelbar vor den 
großen Stürmen der Französischen Revolution, 
der Ermordung der österreichischen Prinzessin 
Maria Antoinette und den Kriegen Napoleans. 
 
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