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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 144)

scnulen. Nur IST aarur nocn zuwenig Ma- 
an Spitzenbildern verglichen. 
Bleichheit und die oft bis ins Detail über- 
mmende Felderung eines Spitzenbildes, das 
10m anderen schließlich nur durch die an- 
rtige Bemalung unterscheidet, läßt weiters 
Schluß zu auf die Rationalisierung der 
ellung auch bei handwerklicher Ausführung 
er Bilder. Das dünne Pergamentmaterial 
ttete dem Schneider, mehrere Blätter auf- 
derzuzwecken und diese oft bis zu fünf 
1 dann mit einem einzigen Skalpellschnitt 
zwöltigen. Freilich waren dazu bereits ne- 
zusätzlichen Behelfsmitteln geschultere 
e notwendig. Die Gegen- oder Negativ- 
te wurden dann gesondert den einzelnen 
im nach Bedarf zugefügt. Erstaunlich aber 
e Tatsache, daß diese präzisen Schneide- 
ten doch selten mittels Lupe durchgeführt 
ln obig skizzierter Rationalisierungstendenz 
bereits der Ansatz zur späteren Verkom- 
alisierung des Spitzenbildes, dadurch daß 
Spitzenbilder als beliebte Massenware im 
format eines Andachtsbildes als Gebetbuch- 
ge zur Erinnerung an kirchliche Sakrament- 
lungen, wie Erster Kommunion, Firmung, 
erweihe und Primiz oder Sterbegedöchtnis, 
tinell hergestellt werden. Zentren dieser 
enware sind ab Mitte 19. Jahrhundert die 
e Eger, Paris mit der Werkstatt v. St. Sul- 
[z. B. L. Turgis ä Fils Editeurs) und domi- 
nd die NiederlandeÄ Diese uns aus Kinder- 
n alle nach so bekannten Gebetbucheinla- 
unterscheiden sich vom handwerklich ge- 
tenen Bild außer ihrem stereotypen Aus- 
I durch zusätzliche Oberflöchenstruktur mit- 
pitzenpunzierungen. 
zusätzlich erschwerender Umstand ist, um 
stattzusammenhönge herauszugliedern, doß 
anmaterial als noch unbemalte Ware be- 
"tißefisäfä
	        

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