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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 147)

 
gang sinntöllig warnend in Erscheinung t 
Die letzte Darstellung dieser Wand führt 
weitere Szene der als „WeibermachW 
„Liebestorheiten" bezeichneten Wornunge 
Augen, zu denen „Sirnson und Delila" g 
falls gehören; David beobachtet die ba 
Bathseba, die entsprechend der älteren 
tradition ein Fußbad nimmt; der Anblick 
ihn zum Ehebruch. Das Bild dient als Wo 
vor „Weiberlist", aber auch als Exempc 
schlechten Regiments und des Mißbrauct 
Macht. Die Temperamalerei auf der Tür 
dem Harfe spielenden David zeigt einen i 
Mann, vielleicht den Hausherrn, mit einem 
in der Rechten, auf dessen Deckel eine 
Amarfigur steht. Dieser zielt mit Pteil und 
auf den in eigenartiger Weise sitzend gz 
nen, mit einem Degen gewatfneten Man 
sich somit auch als von der Macht der 
erfaßt zu erkennen gibt. Die Themen dei 
wand sind also vornehmlich reprösent 
Charakters mit der Jagd und der Musil 
mit einigen „maralischen" Exempeln unc 
weisen auch heiterer Art vermischt. Vorne 
die Jagd und die „Weiberlist" oder „l. 
macht" gehören zu den beliebtesten T 
dieser Zeit. 
17 Goldegg, Ritfersual, Westwund 
18 Goldegg, Riffersuul, Wesiwand, Porträt des Anmerkung 21 
ChrisVoph Graf zu Schernberg und seiner Frau 1' OKT 28, 1940, 5.98. 
17
	        

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