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Volltext: Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VII (1872 / 84)

für 
KUNST UND INDUSTRIE 
(Monatschrift für Kunst und Kunstgewerbe.) 
Am l. eines ieden Monats erscheint eine Nummer. - Abonnementspreis per Jahr ü. 3.- 
Redacteur Brunu Sucher. Expedition von C. Gerohfs Sohn. 
Man abonnirt im Museum, bei Gerold 61 Camp, durch die Postanstalten, sowie durch 
alle Buch- und Kunsthundlungen. 
Nr, 84, WIEN, 1. SEPTEMBER 1872. V]I_ Jahrg, 
 
 
lnlult: Die Auutellun der zeichnenden re mducireuden Künste. I1. - Re ine Schulordnung und 
Lehrplan der iuus ewerbeschule es Oesterr. Museums. - Curs für Zeichneulehrer an der 
Kunstgewerbaschule es Oesterr. Museums. - Neue Erwerbungen. _- Pro ßmnz der Vorle- 
sungen 187273. - Historische Ausstellung der Sndl Wien. - Kleinere ltthexluugeu. 
Die Ausstellung der zelchnenden reproducirenden Künste. 
ll. Entwürfe für-Goldschmiedarbeiten. 
Nebst einer kleinen Folge von Blättern, welche in den vorzüglichsten 
und charakteristischsten Beispielen die einzelnen Gattungen der Reproduction 
in Schnitt und Stich repräsentircn und dabei den Zweck haben, mit der 
Terminologie fdieser Vervielfältigungsarten den Beschauer vertraut zu 
machen, enthält diese zweite Ausstellung eine Reihe von Blättern, welche 
durchaus der" Ornarnentstichsammlung des Museums entnommen, Vorlagen 
für Goldschmiedarbeiten vom 15. bis in's 18. Jahrhundert vorführen. 
Diese Suite von Musterentwürfcn umfasst indessen nicht das gesammte 
Gebiet aller jener Arbeiten, welche in den genannten Jahrhunderten in 
das Bereich des Goldschmiedehandwerkes gehörten; es ist eine grosse Ab- 
theilung seiner Thätigkeit, die Kunst, Geiässe und kirchliche Geräthe in 
edlem Metall zu bilden, in den Blättern dieser Ausstellung nicht aufgev 
Ilßmmen, da solches- für sich Gegenstand einer selbstständigen Exposition 
Zu bilden geeignet sein wird. Was wir diesesmal ausgestellt finden, rangirt 
blos unter die Richtungen der eigentlichen Schmuckarbeit, die sich vor- 
setzt, den menschlichen Körper mit edlem Metall, Steinen, Perlen und 
Email zu zieren, die Jnwelierkunst, und ferner einige Proben von Wallen- 
arbeiten, Messerklingen, Füllungen und Beschläge für ähnliche Gegenstände, 
Dosen, Schachteln und Uhrmäntel, Arbeiten also, welche mit denselben 
Techniken und Materialien wie die eigentlichen Schmucksachen verziert 
werden und besser hieherzählen als unter die Gefässe und grösseren Ge- 
räthe, bei denen ein anderes wesentliches Moment hinzukommt, der 
architektonisch-constructive Aufbau des Werkes. 
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