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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXII (1977 / Heft 152)

 
Leonhard Stramitz' Schmuckarbeiten 
Das Erarbeiten der eigenen Form durch das Be- 
mühen, zu sich selbst zu finden, kennzeichnet sei- 
nen beruflichen Werdegang: nach der Konfrontation 
mit dem Herkörnmlichen, dem konventionellen Gold- 
schmuck, bricht er seine Goldschmiedelehre ab. Um 
Distanz zu sich selbst und zu der Formenwelt, in 
die er hineingeboren wurde. zu finden,fliehter 1968 
nach Indien. Zwei Jahre später tritt er die zweite 
lndienreise an. Stramitz wendet sich 
der indischen 
Philosophie zu und beginnt zu zeichnen, Mandala - 
indische Symbolik - bietet ihm Auseinandersetzung 
mit seiner Bildersprache. Ein Tagebuch, angefüllt _ 
mit Zeichnungen, Skizzen und Ideen, 
seiner Reise mit. 
bringt er von 
Er besucht die Akademie. studiert „Theorie der 
Form" bei Professor Tasquil und machte Schmuck, 
wie er sagte: „Halt nur so 
. _ . für mich." Sein 
Wunsch, Li e und Fläche in die dritte Dimension 
umzusetzen. führt ihn wieder ganz zur Schmuckge- 
staltung zurück. Er entschied sich für Silber: "Dieses 
Material hat für mich eine Tiefe;es laßt sich formen 
und tbnen nach meinen Vorstellungen." 
Eine Symbiose von Natur und Technik, durch- 
drungen vom mathematischen Gesetz der Zusam- 
menhänge, ist das Umschließende der bisherigen 
Arbeit von Stramitz. 
Jörg A. Eggers 
 
 
galerie am graben 
inge asenbaum ges. m. b. h. 
kunst des 
zwanzigsten jahrhunderts 
wien Igraben 7,telef0n 523999 
 
 
Brosche 1977 
Ebenholz 
Gold 750 Silber 900 
Brosche 1977 
Silber 900 Gold 750, 585 
Niello 
Hing 1977 
Silber QOO Gold 585 
Hing 1977 
Silber. Gold 
Ring beweglich 1977 
Silber 900 Gold 585 
Gelenkring 1974 
Rubin 
Silber 900 Gold 

	        

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