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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXII (1977 / Heft 152)

kommener antiker Techniken ausgehend, wendete 
er später neue Materialien, neue Gestaltungsweisen 
an. Mit gleichgesinnten Künstlern seiner Zeit prägte 
er nachhaltig mit am Profil des modernen Glas- 
schoffens in ltalien. Vertreten auf den Biennalen 
in Monza und Venedig, den Triennalen in Mailand, 
bestritt er auch Ausstellungen in Kunstgewerbe- 
museen, u. a. im Österreichischen Museum für 
angewandte Kunst in Wien. Eine Personalschau 
Paolo Veninis mit seinen Werken von unverwechsel- 
barer Eleganz durch sein hochentwickeltes 
„Glasemptinden" geadelt, wurde vom 6. Mai 1977 
an hier gezeigt. 
SarasotafFlorida - Ringling Museum 
Allerorten Interesse und Ausstellungen von Ikonen 
und christlicher Kunst des Ostens, auch in den USA. 
So auch im hiesigen Museum of Art, wo die 
Kollektion russischer und griechischer lkonen von 
Mr. and. Mrs. Karl A. Bickel, restauriert und kürzlich 
neu aufgestellt in der Gallery 17, zu sehen ist. Diese 
Ikonen verkörpern in ihrer Quintessenz expressivst 
russische Religiosität, sind Werke des 14. bis zum 
18. Jahrhundert. 
Regensburg - 
Museum der Stadt Regensburg 
Einer der prominentesten und eigenwilligsten 
österreichischen Künstler der Gegenwart, der ob 
und zu durch seine ernstgemeinten Exkurse, Künst- 
lerisches in den Alltag zu motivieren, von sich reden 
macht, ist Friedensreich Hundertwasser. Auffälligst 
in letzter Zeit seine Bemühungen, das Einerlei 
moderner Höuserfassaden künstlerisch auszugestal- 
ten sowie dem graugeplagten Städter seinen grünen 
Garten auf das Dach zu setzen. Hundertwasser 
präsentierte im hiesigen Museum sein graphisches 
Werk 1951-1976. Die Ausstellung, die von Dr. Herbert 
Nedomansky, Kulturrat der Österreichischen Bot- 
schaft in Bonn, und Bürgermeister Dr. Albert Schmid 
eingeleitet wurde, dauerte vom 5. April bis 4. Mai 
1977. (Abb. 7) 
St. Gallen - Erker-Galerie 
Otto Dix ist mit sechzig Blättern in einer Ausstellung 
vom 28. Mai an noch bis 31. Juli 1977 hier zu Gast. 
Es handelt sich um Zeichnungen. Sowohl frühe 
Kriegszeichnungen wie veristische Aktstudien wie 
auch späte Landschaftsskizzen und Portrötskizzen. 
Otto Dix, für seine Ungeschminktheit und Direktheit 
bekannt, wenn es um Meinungen und persönliche 
Ansichten ging, ist mit einem Dokument solcher Art 
hier ediert und archiviert. Mit einer Sprechplatte 
unter dem Titel „Otto Dix spricht über Kunst, 
Religion, Krieg". Es ist dies ein Dokument aus den 
letzten Lebensiahren des Künstlers. (Abb. B) 
leopold netopil 
Bildfolge 1-8 
1 
 
 
 
 
 
Albert Paris Gütersloh, „Die Freundinnen", 192D. 2 Adi Holger, „Zirkiis", 1976 (Gustav Delbonca zugeeig- 
Äqußrell nett, Original Siebdruck 
F . s 
3 Pablo Picasso, „La Grue", 1957. Plastik, Bronze, 4 Hans Erni, „M ctien" 
Gaskoks, Gabel und Schaufel 
 
 
 
Rudolf Kwwikß. nPIJPDG". Zeichnung 
6 Erich van Ess. „Stilleben", Zeichnung 
Salzburg, Museum Carolino Augusleum 
Anläßlich der Wiederaufsiellung des 1825-1829 
durch Johann Michael Sultler geschaffenen 
monumentalen Salzburger Rundpanoramas in dem 
nun neu eröffneten Cafe Winkler-Casino 
am Mönchsberg glückte dem Salzburger Museum 
Carolino Augusleum wieder die schöne 
Verwirklichung einer interessanten Idee: 
 

	        

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