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Volltext: Alte und Moderne Kunst XXII (1977 / Heft 154 und 155)

ihann Friedrich Pereth, Altarblatt vom rechten 
iitenaltar der Pfarrkirche in Morzg, Ausschnitt 
it Ansicht von Schloß Emsburg, signiert und 
itiert 1686 
Vllf, Ansicht des Schlosses Emsburg in der 
tll v6nAl79B-1802, Aquarell, Salzburger Mu- 
Um . . 
"kungen 7-15 
ig H. Heydenreich: Entstehung der Villa und länd- 
1 Residenz im "I5. Jahrhundert. In: Acta Histariae 
ITSl Academiae Scientiarum Hungaricae, Tomus Xlll, 
. 942. 
ts nach dem Tod des Erzbischots 1586 sank die 
ge zu einem Gestüt- und Meierhof, der Park ist 
.t verfallen, ein Brand im 19. Jahrhundert führte 
ner weitgehenden Zerstörung des Hauptgebäudes. 
Xlll, Wien 1914, S. 159. 
t Hahnl: Petersbrunn - verschwundenes Schloß, 
issene Wasserkunst. ln: Mit der „Hypo" durch 
ital, Salzburg 1972, s. 21-25. 
nnes Grat MaY: Die historischen und soziologi- 
l Grundlagen der Salzburger Schtösserkultur. In: 
ilung der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 
lGSLk), 107, 1'?67, S. 225-234 
z Martin; Beiträge zur Salzburger Familiengeschich- 
)O. Mabon. In: MGSLk B4f85, 1744145, S. 65. 
ür muß die Tatsache als Argument dienen, daß 
1617 geborene Sohn der Anna Katharina Mabon 
den Namen Markus Sittikus getauft wurde. Dabei 
außer acht gelassen, daß 1. zahlreiche Untertanen 
Kindern den Namen des Landesfürsten gaben 
l der Sohn des Untermarschalls und Geheimsekretärs 
las Perger hieß Markus Sittikus, desgleichen der 
des Kdmmerers und Pflegers zu Raschenberg 
von Freyberg und Eisenberg u. m, 2. Johann 
nund von Mabon war der hödwste Offizier des 
ifts, ein Gunstbeweis dieser Art durch den Erzbi- 
sdieint allzu natürlich zu sein; 3. hat Franz Martin 
zu Recht den Erzbischof Markus Sittikus als einen 
frömmsten Erzbischöfe Salzburgs bezeichnet; intime 
zhun en sind aus den Quellen nicht herauslesbar 
nur rtindungen einer schlechten Romanliteratur. 
der Westseite des südlichen Seitenschiltes ist sein 
lph, eine rate Marmorplatte in reicher Umrahmung 
Engelshermen und Volutenranken. 
Stadtkornmandantur befand sich im 17, Jahrhundert 
n dem SdllOß Mirabell. 
Ein Jahr später verstarb Markus Sittikus, doch 
gewährte das sede vacante regierende Dom- 
kapital die Geldmittel zum Ausbau des begon- 
nenen Gebäudes Erzbischof Paris Graf Lodron 
(1619-1653) besta gte Mabon die Freiheiten, er- 
laubte auch die Errichtung eines Bräuhauses 
und ernannte ihn zum Obristleutnant und zum 
Stadthauptmann. Im Jahre 1626 führte Mabon 
eine große Truppe wegen des Bauernkrieges 
nach Oberösterreich, bei den Feierlichkeiten der 
Salzburger Domweihe 1628 kommandierte er die 
dabei mitwirkenden militärischen Formationen. 
Zuletzt war der Obristleutnant Pfleger von Glan- 
egg und Berater Santino Solaris bei Errichtung 
von Befestigungsanlagen. Er starb 1633 und liegt 
in der Franziskanerkirche begraben". 
Mabon, der natürlich im Bereich der fürstlichen 
Residenz seinen Stadtsitz hatte", erwarb zu 
der genannten Mühle auch Grund und Boden, 
das Stangllehen, sowie das Fischrecht am vor- 
beifließenden Bach. Diesen ökonomischen Besitz 
verwandelte er, beziehungsweise der uns un- 
bekannte Architekt, in eine Villeggiatura, wie 
sie in der venezianischen terra ferma ausgebildet 
worden war, in der das Haus des Padrone mit 
den Bauten für das Gesinde und den Wirt- 
schattsgebäuden zunächst in einer kompositianel- 
len Einheit verbunden sind; etwas völlig Neues 
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